2. Fußball-​Bundesliga: Waldstetter Dominik Kaiser hat schon längst Ausgangssperre

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Foto: Kaiser

Im deutschen Profifußball hat es den ersten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Spielers bei Hannover 96 gegeben. Zunächst ist Timo Hüber positiv getestet worden, kurz darauf auch Jannes Horn. Die Mannschaft ist in die Quarantäne verbannt worden. Darunter auch Dominik Kaiser aus Waldstetten, der seit einigen Monaten beim Zweitligisten aktiv ist.

Veröffentlicht am Sonntag, 22. März 2020
von Timo Lämmerhirt
Lesedauer: 59 Sekunden

Kaiser ist aus Kopenhagen gewechselt, frisch verheiratet und glücklicher Vater einer fast halbjährigen Tochter. Die neue Wohnung in Hannover ist noch gar nicht bezogen, derzeit wohnt er in einem etwa 60 Quadratmeter großen Heim mit zwei Zimmern. Frau und Tochter sind mittlerweile auch bei ihm, wenngleich das zunächst nicht gewünscht wurde. „Der Verein hat uns schon angeraten, die räumliche Trennung zu vollziehen – sofern möglich. Es war bei uns aber schlichtweg nicht möglich“, erklärt Kaiser, der froh ist, denn die häusliche Quarantäne bei einem Profiklub wird sehr ernstgenommen.
Spazierengehen ist tabu
Spazierengehen im Park oder mal eine Runde um den Block rennen ist nicht drin, Kaiser ist zwei Wochen in diesen vier Wänden gefangen. Er erinnert sich noch, wie es begann. Nach dem Bekanntwerden der zweiten Viruserkrankung in seiner Mannschaft, das Team hätte eigentlich trainieren sollen, wurden alle Profis wieder nach Hause geschickt. „Danach haben wir telefonisch erfahren, dass wir nun in häuslicher Quarantäne bleiben sollen. Die individuellen Trainingspläne haben wir per Whattsapp, Skype oder Mail bekommen, fortan war individuelles Training angesagt“, berichtet Kaiser.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.