FCH möchte „Lebenschance“ ergreifen

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Foto: Lämmerhirt

An diesem Donnerstag (20.30 Uhr) tritt der 1. FC Heidenheim in der Fußball-​Relegation beim Bundesliga-​16. SV Werder Bremen zu einem der größten Spiele der Vereinsgeschichte an. Dieses größte Spiel der Vereinsgeschichte teilt sich auf zwei Partien auf, die zweite findet am Montag (20.30 Uhr) in der heimischen Voith-​Arena statt.

Veröffentlicht am Dienstag, 30. Juni 2020
von Alex Vogt
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Wenn man die überregionalen Medien verfolgt hat in den vergangenen Tagen, dann könnte man meinen, dass es eigentlich nur um die Höhe und die Art und Weise gehe, wie die Bremer in dieser Relegation die Bundesliga halten. Nach dem imposanten 6:1 gegen den 1. FC Köln am letzten Spieltag haben sich die Bremer für diese Relegation qualifiziert – auch, weil Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin mit 0:3 unterlag. Leipzigs Sportchef Oliver Mintzlaff und auch BVB-​Geschäftsführer Hans-​Joachim Watzke hatten sich am vergangenen Wochenende in der Sportsendung „Doppelpass“ darüber gefreut, sagten, dass Bremen schließlich in die Bundesliga gehöre. „Das stimmt ja auch“, sagte nun auch Heidenheims Trainer Frank Schmidt auf der Pressekonferenz vor dem Relegationshinspiel. „Werder Bremen ist eine Mannschaft, die in die Bundesliga gehört“, wiederholte Schmidt sogar. Das sollte aber nicht wie ein Schwenken mit der weißen Fahne schon vor den Duellen verstanden werden, denn Schmidt schob nach: „Aber: Jetzt gibt es eine Relegation und wenn wir jetzt schon so tun würden, als wäre sie entschieden, dann wäre es ja schon vorbei. Manchmal muss man das Unmögliche probieren, um das Mögliche zu erreichen“, folgte also noch die kleine Kampfansage des FCH-​Trainers.
Da die Saison ohnehin im Sonderspielbetrieb stattfindet, gibt es auch Sonderregelungen, was die Verträge der Spieler betrifft. Am 30. Juni wären die Arbeitspapiere der potenziellen Stammspieler Sebastian Griesbeck, Timo Beermann und David Otto (ausgeliehen von der TSG Hoffenheim) ausgelaufen. FCH-​Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald hat sich direkt am Montag darum gekümmert, dass diese Verträge auch in den Duellen mit Bremen Bestand haben, wie Pressesprecher Markus Gamm bestätigte.

Den ausführlichen Vorbericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 1. Juli.