FC Heidenheim muss gegen wiedererstarkte Mainzer ran

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Während der 1. FC Heidenheim das Abstiegsgespenst von der Ostalb vertrieben hat, plagt dieses den nächsten Gegner FSV Mainz 05 noch sehr. Beim Bundesliga-​Gastspiel in der Voith-​Arena am Sonntag (19.30 Uhr) hoffen die Rheinhessen, den Relegationsrang zu verlassen.

Sonntag, 05. Mai 2024
Benjamin Richter
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Mit einem Sieg in Heidenheim gelänge das den Mainzern (16. Platz/​28 Punkte) in jedem Fall, da zuvor die Tabellennachbarn FC Union Berlin (14./30) und VfL Bochum (15./30) aufeinandertreffen, die beide eine schlechtere Tordifferenz als Mainz aufweisen.„Mainz hat es in der eigenen Hand, die Klasse zu halten“, stellt denn auch FCH-​Cheftrainer Frank Schmidt fest, der vorbereitet ist auf einen Gegner, „der alles dafür tun wird, hier drei Punkte mitzunehmen“.Dabei muss Gästecoach Bo Henriksen auf die drei gesperrten Stammspieler Phillipp Mwene (Rot), Brajan Gruda und Nadiem Amiri (beide Gelb) verzichten. Fraglich ist zudem der Einsatz von Mittelstürmer Karim Onisiwo (Fingerbruch).Auf der Seite der Gastgeber kommt das Spiel für Rechtsverteidiger Marnon Busch (Knieprobleme) zu früh. „Bei Adrian Beck (Sprunggelenk, Anm. d. Red.) und Lennard Maloney (Kapselzerrung an der Schulter, Anm. d. Red.) schauen wir von Tag zu Tag“, berichtet Schmidt, der für beide einen Einsatz am Sonntag „nicht ausschließen“ will.
Dank der drei Punkte, mit denen die Elf vom Schlossberg vor Wochenfrist dank Last-​Minute-​Treffer von Nikola Dovedan aus Darmstadt zurückkehrte, hat der FCH mittlerweile 37 Zähler auf dem Konto. Also genau die Zahl, die Schmidt seit Wochen mit dem garantierten Klassenerhalt verband.
Warum die Heidenheimer sogar noch vom Europapokal träumen dürfen und wie Frank Schmidt den Faktor Bo Henriksen einschätzt, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 4. Mai. Erhältlich auch im iKiosk.