Rems-Zeitung

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Irenen-Medaille für Stephan Kirchenbauer-Arnold

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Irenen-Medaille

„In unserer Staufer-Geschichte steckt viel Kraft für die Zukunft“, sagte Stephan Kirchenbauer-Arnold, als er die Irenen-Medaille 2012 auf dem Gipfel des Hohenstaufens entgegen nahm. Die Laudatio auf den Auszuzeichnenden hielt Manfred Gröber. Mit künstlerischer Kreativität, Beharrlichkeit, Fleiß und Motivationskraft habe Stephan Kirchenbauer durch die Staufersaga zu gemeinschaftlichen und Gemeinschaft stiftenden Aktivitäten geführt. Rund 1300 Personen hätten mitgewirkt – von den Darstellern bis zu den Helfern – , mehr als 10000 Besucher hätten das Stück „miterlebt, nicht nur angeschaut.“ Dabei habe der Autor „unsere Irene-Maria“ nicht vergessen, sondern ihr eine ganze Szenen-Einheit gewidmet. Dem Publikum sei dadurch die Dimension mittelalterlicher Dynastie-Politik und ein tiefes, anrührendes Mitempfinden für die menschliche Tragik eröffnet worden. „Das kann niemand mehr übertreffen“, sagte Lisa Elser über die Staufersaga, „sie hat jeden ergriffen.“ Und obendrein bleibe die Medaille ein weiteres Jahr „in unserer Familie.“ – „Wir waren ein großes Team, wir haben das alle verdient“, sagte Stephan Kirchenbauer.

„Die Auszeichnung nehme ich entgegen für jeden einzelnen, der an der Staufersaga mitgewirkt hat.“ Lisa Elsers „Irene von Byzanz“ habe den Boden für die Staufersaga bereitet. Gerade die Frauen nähmen in dem Stück einen wichtigen Platz ein, zwei berührten besonders das Herz: Agnes, die salische Kaisertochter, mit der Ringlegende verbunden, und eben Irene von Byzanz, „die Lady Di der Stauferzeit, eine Königin der Herzen“, die von einer Tragik wie bei Tristan und Isolde umgeben sei. Mit allen Sinnen erleb- und spielbar sollte die Staufersaga sein, „damit sich die Menschen neu in ihre Stadt verlieben können.“ Es seien ideelle und reale Werte damit geschaffen worden, „sie hat ein Wir-Gefühl geschaffen, das weiterwirkt. Zur Landesgartenschau 2014 eine weitere Aufführung, davon träume ich. Es braucht wieder jeden einzelnen, es braucht Begeisterung.“ Was mit Applaus quittiert wurde. Nach Rosenbouquet-Niederlegung auf den Hohenstaufen-Mauern und einem Schlusswort von OB Till stimmten alle ein Lied an: „Kein schöner Land in dieser Zeit.“