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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Montag, 04. April 2011

Rund 2000 Menschen nahmen am Samstag auf Gmünder Markung an der Kreisputzete teil /​Bürgermeister und GOA-​Chef dabei

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Allein in Schwäbisch Gmünd mit seinen Stadtteilen waren am Samstag knapp 2000 Menschen unterwegs, um Müll aus der Landschaft zu entfernen und diese frühlingsfein zu machen.

SCHWÄBISCH GMÜND. Nach dem Einsatz waren die vielen Helfer, die aus allen Generationen zusammenkamen, ins Musikerheim der Stadtjugendkapelle in der Weststadt eingeladen. Dort begrüßte Bürgermeister Julius Mihm die Sammler und lobte sie für deren engagierten Einsatz.
Er habe selbst in der Oststadt gesammelt und dabei manche Ecke kennengelernt, von der er bislang nichts wusste, erzählte der Baudezernent, der im gleichen Team unterwegs war, wie der Geschäftsführer der GOA, Henry Forster. Auch der GOA galt der Dank des Bürgermeisters. Kümmert sich doch die Abfallbewirtschaftungsgesellschaft in den kommenden Tagen darum, dass die „Beute“ der Landschaftsputzer eingesammelt und verwertet wird.
Einige Autoreifen und sehr viele Flaschen seien die zentralen Fundstücke in seinem Sammelgebiet gewesen, erläuterte Julius Mihm. Er habe dabei auch ein echtes Problemfeld erkannt: Die direkte Umgebung der Lebensmittelmärkte auf der grünen Wiese. Er wolle darüber mit dem Oberbürgermeister sprechen und in absehbarer Zeit eine Einladung an alle Marktleiter aussprechen, um diese sträker für das Thema zu sensibilisieren.
Rüdiger Maas vom Ordnungsamt, der die organisatorische Leitung der Landschaftsputzete auf der städtischen Markung innehatte, nannte im Gespräch mit der Rems-​Zeitung die stärksten Gruppen: Die meisten Sammler fanden sich – auch bedingt durch den großen Einsatz der Uhlandschule – mit 420 in Bettringen ein. Es folgten Herlikofen mit 325, der Hardt mit rund 200 und Bargau mit 185 Personen.
Die GOA stellte die Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Sie gab auch etwas Geld zum Etat, den ansonsten die Stadt übernahm. Jede Gruppe, die mit mindestens zehn Teilnehmern von 8 bis 11 Uhr tätig war, durfte ein kleines „Startgeld“ für ihre Kasse in Empfang nehmen. Außerdem gab es natürlich das gemeinsame Vesper, für das die Stadtjugendkapelle und der Bezirksfischereiverein sorgten.
Rüdiger Maas berichtete von Gruppen, die sich förmlich um die schwierigsten Aufträge gerissen hätten. So säuberte die Jugendfeuerwehr Wetzgau den Steilhang bei Waldau und das Technische Hilfswerk nahm sich des Waldstetter und des Josefsbachs an. Hier wurde das Abfallsammeln offensichtlich gleichzeitig als Training für den Einsatz in unwegsamem Gelände genutzt.
Wilde Müllablagerungen, so Maas, habe man vor allem dort gefunden, wo man zum einen mit dem Auto hinkomme und zum anderen nicht gesehen werden könne. Ärgerlich fand Maas auch die Situation entlang des Schießtal-​Freibades und –Sees. Wo die Lkw-​Fahrer ihre Ruhezeiten nehmen bzw. übernachten hinterließen sie auch ohne Bedenken den gesamten Müll aus ihren Brummis.
 

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remszeitung.de/2011/4/4/rund-2000-menschen-nahmen-am-samstag-auf-gmuender-markung-an-der-kreisputzete-teil---buergermeister-und-goa-chef-dabei/