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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Mittwoch, 14. November 2012

General Haddock, zwei Sowjet– und ein NVA-​Offizier in der Bunker-​Ausstellung in Waldstetten

Galerie (1 Bild)

Vor wenigen Tagen hatte das Heimatmuseum Waldstetten hohen Besuch. Aus Anlass „100 Jahre Bismarckkaserne und 25 Jahre Abrüstungsvertrag“ kamen General Raymond E. Haddock sowie die ehemaligen sowjetischen Offiziere Nikolaj Andrjewitsch Skiba und Nikolaj Wasilijewitsch Jegorow und der frühere NVA-​Offizier der DDR, Peter Schulz, nach Schwäbisch Gmünd und besuchten anschließend zusammen mit Wolfgang Schlupp-​Hauck von der Friedenswerkstatt Mutlangen das Heimatmuseum in Waldstetten.

Dabei stieß die Sonderausstellung „Ehemalige amerikanische Bunker — Zeugen des Kalten Krieges“ auf überaus großes Interesse. Im Museumscafé begrüßte Bürgermeister Michael Rembold die Zeitzeugen zum „Friedensgipfel“ in Waldstetten. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Rainer Barth, hieß die Gäste aus West und Ost, Freunde und Bekannte des Ehepaars Haddock aus vergangenen Zeiten und die Verantwortlichen der Sonderausstellung herzlich willkommen.
Im Museum kam es zu interessanten Gesprächen, Erinnerungen wurden wachgerufen und mit großem Respekt auch unterschiedliche Sichtweisen der früheren Feinde ausgetauscht. Gemeinsam schaute man sich die in der Sonderausstellung ausgestellten Zeugnisse und Exponate dieser von großen gegenseitigen Bedrohungspotentialen geprägten Zeit des Kalten Krieges an. General Haddock war mehr als überrascht, als er im Museum seinen früheren Schreibtisch-​Sessel aus Zeiten der Bismarckkaserne vorfand. Nachdem er die Stabilität des Sessels geprüft hatte, wagte der eine gelungene Sitzprobe. Anhand einer Luftaufnahme und eines maßstabsgerechten Modells konnte den Gästen die ehemalige amerikanische Bunkeranlage im Staatswald erläutert werden. Tief beeindruckt waren alle von der Darstellung und Aufbereitung des geschichtlichen Hintergrunds der Zeit des Kalten Krieges, ebenso von den ausgestellten Texttafeln und zahlreichen Fotos und nicht zuletzt vom Wandgemälde, das einen Teil der noch vorhandenen Bunkerlandschaft darstellt.
Den Besuch nutzten die Gäste auch, um einen Blick in die Dauerausstellung des Museums zu werfen und waren begeistert vor allem auch von den darin dargestellten Highlights „Perlstrickereien“, „Holzfaserpfeifen“ und der filigranen „Beindreherkunst“. Zum Abschluss ihres zweieinhalbstündigen Besuchs verewigten sich die Gäste im „Goldenen Buch“ der Gemeinde und im „Gästebuch“ des Museums, bevor zum Gemeinschaftsfoto eingeladen wurde.
 

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Vor wenigen Tagen hatte das Heimatmuseum Waldstetten hohen Besuch. Aus Anlass „100 Jahre Bismarckkaserne und 25 Jahre Abrüstungsvertrag“ kamen General Raymond E. Haddock sowie die ehemaligen sowjetischen Offiziere Nikolaj Andrjewitsch Skiba und Nikolaj Wasilijewitsch Jegorow und der frühere NVA-​Offizier der DDR, Peter Schulz, nach Schwäbisch Gmünd und besuchten anschließend zusammen mit Wolfgang Schlupp-​Hauck von der Friedenswerkstatt Mutlangen das Heimatmuseum in Waldstetten.

Dabei stieß die Sonderausstellung „Ehemalige amerikanische Bunker — Zeugen des Kalten Krieges“ auf überaus großes Interesse. Im Museumscafé begrüßte Bürgermeister Michael Rembold die Zeitzeugen zum „Friedensgipfel“ in Waldstetten. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Rainer Barth, hieß die Gäste aus West und Ost, Freunde und Bekannte des Ehepaars Haddock aus vergangenen Zeiten und die Verantwortlichen der Sonderausstellung herzlich willkommen.
Im Museum kam es zu interessanten Gesprächen, Erinnerungen wurden wachgerufen und mit großem Respekt auch unterschiedliche Sichtweisen der früheren Feinde ausgetauscht. Gemeinsam schaute man sich die in der Sonderausstellung ausgestellten Zeugnisse und Exponate dieser von großen gegenseitigen Bedrohungspotentialen geprägten Zeit des Kalten Krieges an. General Haddock war mehr als überrascht, als er im Museum seinen früheren Schreibtisch-​Sessel aus Zeiten der Bismarckkaserne vorfand. Nachdem er die Stabilität des Sessels geprüft hatte, wagte der eine gelungene Sitzprobe. Anhand einer Luftaufnahme und eines maßstabsgerechten Modells konnte den Gästen die ehemalige amerikanische Bunkeranlage im Staatswald erläutert werden. Tief beeindruckt waren alle von der Darstellung und Aufbereitung des geschichtlichen Hintergrunds der Zeit des Kalten Krieges, ebenso von den ausgestellten Texttafeln und zahlreichen Fotos und nicht zuletzt vom Wandgemälde, das einen Teil der noch vorhandenen Bunkerlandschaft darstellt.
Den Besuch nutzten die Gäste auch, um einen Blick in die Dauerausstellung des Museums zu werfen und waren begeistert vor allem auch von den darin dargestellten Highlights „Perlstrickereien“, „Holzfaserpfeifen“ und der filigranen „Beindreherkunst“. Zum Abschluss ihres zweieinhalbstündigen Besuchs verewigten sich die Gäste im „Goldenen Buch“ der Gemeinde und im „Gästebuch“ des Museums, bevor zum Gemeinschaftsfoto eingeladen wurde.
 

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