Brand Ledergasse: Es waren zum Glück nur Räucherstäbchen

Blaulicht

Rems-Zeitung

Entwarnung beim Feuerwehreinsatz am glutheißen späten Donnerstagmorgen in der Ledergasse: Der vermutete Brand in einem kaum zugänglichen Gässchen zwischen zwei Gebäuden entpuppte sich als Räucherstäbchen-​Therapie in einer angrenzenden Wohnung.

Donnerstag, 22. Juni 2017
Rems-Zeitung, Redaktion
34 Sekunden Lesedauer

Die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung von Ralf Schamberger waren bei diesen hochsommerlichen Wetterbedingungen nicht zu beneiden. Sie zogen zunächst auch alle Register, weil in einem schmalen Durchgang zwischen zwei Wohn– und Geschäftshäusern eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar war. Vermutet wurde, dass sich vielleicht Müll oder ein Kabel entzündet hatte. Um das Risiko eines größeren Brandes in diesem engbebauten Abschnitt der Ledergasse auszuschließen, wurde von der Drehleiter aus auch sofort ein Löschrohr vorgenommen, um die Hauswände zu kühlen. Abschließend jedoch Aufatmen bei den schwitzenden Feuerwehrleuten und Polizeibeamten: Als Ursache der Rauchentwicklung wurde eine Räucherstäbchen-​Therapie in einer angrenzenden Wohnung festgestellt, der sich dort eine aus Asien stammende Frau unterzogen hatte.