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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 27. April 2010

OB Arnold und Werner K. Mayer dankten der Salvator-​Schirmherrin Diane von Württemberg

Ganz beseelt stiegen zwei ältere Damen gestern vom Berg: „War das ein wunderschöner Abend“. Mit dieser Einschätzung werden sie wohl allen aus dem Herzen gesprochen haben, die das von Chorknaben und Cantate Domino gestaltete Frühlingskonzert auf dem Salvator miterleben durften.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Rund 300 werden es gewesen sein, die den steilen, Christi Leidensweg nachempfundenen Anstieg auf sich nahmen, um über den Dächern Gmünds von einigen der schönsten Stimmen der Stadt gesungene geistliche Lieder zu hören. Die St. Michael-​Chorknaben unter der Leitung von Harald Elser und das von Fred Eberle geleitete Männerchorensemble „Cantate Domino“ hatten 13 Chorwerke vorbereitet, vom Spiritual „Good news“, über „Das ist der Tag, den der Herr gemacht“ bis hin zu „Dein, o Herr ist die Kraft“, „Regina Caeli“ und dem gemeinsam gesungenen „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Auf „unserem Salvator“ begrüßte Oberbürgermeister Richard Arnold, der sich später einreihte in die Formation der ehemaligen Chorknaben. Arnold würdigte vor allem die Leistungen all derjenigen, die „diesen ganz besonderen Ort“ in den vergangenen Monaten umgestaltet, gereinigt und von allem überflüssigen Buschwerk befreit hatten. Sein Gruß galt zudem nicht nur den Gästen aus Paraguay (Seite 13), sondern insbesondere der Herzogin von Württemberg, die Gmünd im Sommer 2009 motiviert habe, am und für den Salvator zusammenzuwirken. Arnold nannte Besonderheiten dieser in der Tat einzigartigen Wallfahrtsstätte, die es ins Landesgartenschauprojekt einzubringen gelte. Hier finde sich nicht nur ein Pilgerort, der Energie, Inspiration und Ruhe schenke, sondern über das Spirituelle hinaus ein herrlicher Blick.
Werner K. Mayer gab dann einen Überblick über all die Projekte und Vorhaben, die in den vergangenen neun Monaten für den Salvator gestemmt wurden – die Gründung des Freundeskreises etwa wurde angesprochen, der Kloss-​Kalender, die Versteigerungen oder auch, ganz aktuell, die Spendenuhr. 80 000 Euro seien so bislang zusammengekommen, „und wir haben noch viel vor“. Für rund 40 000 Euro hätten die Gmünder selbst Hand angelegt – etwa die sanitäten Einrichtungen unentgeltlich saniert. Mayers herzlicher Dank galt unter anderem RZ-​Redakteur Heino Schütte, der mit seiner Berichterstattung ganze Schulklassen für den Salvator gewonnen und mit dazu beigetragen habe, dass die Gmünder „den Salvator mit Herz und Hand unterstützen“. Am gestrigen Abend wurde freilich noch anderes gefördert: die paraguayanische Stiftung der Herzogin von Württemberg, die Kindern eine Ausbildung schenkt.
 

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OB Arnold und Werner K. Mayer dankten der Salvator-​Schirmherrin Diane von Württemberg

Ganz beseelt stiegen zwei ältere Damen gestern vom Berg: „War das ein wunderschöner Abend“. Mit dieser Einschätzung werden sie wohl allen aus dem Herzen gesprochen haben, die das von Chorknaben und Cantate Domino gestaltete Frühlingskonzert auf dem Salvator miterleben durften.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Rund 300 werden es gewesen sein, die den steilen, Christi Leidensweg nachempfundenen Anstieg auf sich nahmen, um über den Dächern Gmünds von einigen der schönsten Stimmen der Stadt gesungene geistliche Lieder zu hören. Die St. Michael-​Chorknaben unter der Leitung von Harald Elser und das von Fred Eberle geleitete Männerchorensemble „Cantate Domino“ hatten 13 Chorwerke vorbereitet, vom Spiritual „Good news“, über „Das ist der Tag, den der Herr gemacht“ bis hin zu „Dein, o Herr ist die Kraft“, „Regina Caeli“ und dem gemeinsam gesungenen „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Auf „unserem Salvator“ begrüßte Oberbürgermeister Richard Arnold, der sich später einreihte in die Formation der ehemaligen Chorknaben. Arnold würdigte vor allem die Leistungen all derjenigen, die „diesen ganz besonderen Ort“ in den vergangenen Monaten umgestaltet, gereinigt und von allem überflüssigen Buschwerk befreit hatten. Sein Gruß galt zudem nicht nur den Gästen aus Paraguay (Seite 13), sondern insbesondere der Herzogin von Württemberg, die Gmünd im Sommer 2009 motiviert habe, am und für den Salvator zusammenzuwirken. Arnold nannte Besonderheiten dieser in der Tat einzigartigen Wallfahrtsstätte, die es ins Landesgartenschauprojekt einzubringen gelte. Hier finde sich nicht nur ein Pilgerort, der Energie, Inspiration und Ruhe schenke, sondern über das Spirituelle hinaus ein herrlicher Blick.
Werner K. Mayer gab dann einen Überblick über all die Projekte und Vorhaben, die in den vergangenen neun Monaten für den Salvator gestemmt wurden – die Gründung des Freundeskreises etwa wurde angesprochen, der Kloss-​Kalender, die Versteigerungen oder auch, ganz aktuell, die Spendenuhr. 80 000 Euro seien so bislang zusammengekommen, „und wir haben noch viel vor“. Für rund 40 000 Euro hätten die Gmünder selbst Hand angelegt – etwa die sanitäten Einrichtungen unentgeltlich saniert. Mayers herzlicher Dank galt unter anderem RZ-​Redakteur Heino Schütte, der mit seiner Berichterstattung ganze Schulklassen für den Salvator gewonnen und mit dazu beigetragen habe, dass die Gmünder „den Salvator mit Herz und Hand unterstützen“. Am gestrigen Abend wurde freilich noch anderes gefördert: die paraguayanische Stiftung der Herzogin von Württemberg, die Kindern eine Ausbildung schenkt.
 

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