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Lokalnachrichten

» Ostalbkreis | Dienstag, 13. Dezember 2011

IG-​Metall-​Jugend fordert unbefristete Arbeitsverhältnisse für junge Fachkräfte

Die IG-​Metall-​Jugend im Ostalbkreis fordert die Unternehmen auf, ihre Auszubildenden nach der Ausbildung unbefristet zu übernehmen. Für eine Übernahme nach der Ausbildung setzen sich die Jugendvertreter und Vertreterinnen aus den Betrieben im Ostalbkreis ein. Am Freitag, 16. Dezember, zeigen sie Flagge auf dem Weihnachtsmarkt in Aalen zwischen 17 und 19 Uhr.

OSTALBKREIS (pm).
Lediglich in 24 Prozent aller Betriebe im Betreuungsbereich der IG Metall werden Auszubildende unbefristet übernommen. 73 Prozent der Betriebe wenden den Tarifvertrag an, indem sie die Auslerner für 12 Monate beschäftigen. Drei Prozent der Betriebe bieten den Auszubildenden keinerlei Perspektive nach der Ausbildung.
Fazit: In Dreiviertel aller Betriebe im Bereich der IG Metall im Ostalbkreis ist es Realität, dass die Fachkräfte nach der Ausbildung nur für ein Jahr befristet oder gar nicht beschäftigt werden. Insgesamt werden Neueinstellungen meistens nur befristet vorgenommen.
„Wir kämpfen als Jugendvertretung bei der ZF Lenksysteme dieses Jahr in jeder Jugendversammlung und Betriebsversammlung für eine Vereinbarung mit der Arbeitgeberseite, dass alle Auszubildenden und DH-​Studierenden unbefristet übernommen werden. Deswegen unterstützen wir auch voll und ganz die Forderung der IG Metall, eine unbefristete Übernahme tarifvertraglich zu vereinbaren“, erklärt Kevin Hanselmann, Jugend– und Auszubildendenvertreter der ZF Lenksysteme in Schwäbisch Gmünd.
„Alle Jahre wieder… stellen wir fest, dass Unternehmen junge Menschen ausbilden und sie anschließend auf die Straße setzen. Als IG-​Metall-​Jugend nutzen wir die besinnliche Zeit, um darauf hinzuweisen, dass die Übernahmesituation unserer Auszubildenden weiterhin angespannt ist“, so die Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd, Cynthia Schneider.
„Wir werden als Rentiere, Nikoläuse und Christkind auf dem Weihnachtsmarkt kleine IG Metall-​Schutzengel mit einem Flyer verteilen, um die Menschen anzusprechen. Wir müssen für die Zukunftschancen der Jugendlichen im Ostalbkreis gemeinsam aktiv werden. Denn nicht der Nikolaus oder das Christkind bringen die Übernahme.“

 

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IG-​Metall-​Jugend fordert unbefristete Arbeitsverhältnisse für junge Fachkräfte

Die IG-​Metall-​Jugend im Ostalbkreis fordert die Unternehmen auf, ihre Auszubildenden nach der Ausbildung unbefristet zu übernehmen. Für eine Übernahme nach der Ausbildung setzen sich die Jugendvertreter und Vertreterinnen aus den Betrieben im Ostalbkreis ein. Am Freitag, 16. Dezember, zeigen sie Flagge auf dem Weihnachtsmarkt in Aalen zwischen 17 und 19 Uhr.

OSTALBKREIS (pm).
Lediglich in 24 Prozent aller Betriebe im Betreuungsbereich der IG Metall werden Auszubildende unbefristet übernommen. 73 Prozent der Betriebe wenden den Tarifvertrag an, indem sie die Auslerner für 12 Monate beschäftigen. Drei Prozent der Betriebe bieten den Auszubildenden keinerlei Perspektive nach der Ausbildung.
Fazit: In Dreiviertel aller Betriebe im Bereich der IG Metall im Ostalbkreis ist es Realität, dass die Fachkräfte nach der Ausbildung nur für ein Jahr befristet oder gar nicht beschäftigt werden. Insgesamt werden Neueinstellungen meistens nur befristet vorgenommen.
„Wir kämpfen als Jugendvertretung bei der ZF Lenksysteme dieses Jahr in jeder Jugendversammlung und Betriebsversammlung für eine Vereinbarung mit der Arbeitgeberseite, dass alle Auszubildenden und DH-​Studierenden unbefristet übernommen werden. Deswegen unterstützen wir auch voll und ganz die Forderung der IG Metall, eine unbefristete Übernahme tarifvertraglich zu vereinbaren“, erklärt Kevin Hanselmann, Jugend– und Auszubildendenvertreter der ZF Lenksysteme in Schwäbisch Gmünd.
„Alle Jahre wieder… stellen wir fest, dass Unternehmen junge Menschen ausbilden und sie anschließend auf die Straße setzen. Als IG-​Metall-​Jugend nutzen wir die besinnliche Zeit, um darauf hinzuweisen, dass die Übernahmesituation unserer Auszubildenden weiterhin angespannt ist“, so die Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd, Cynthia Schneider.
„Wir werden als Rentiere, Nikoläuse und Christkind auf dem Weihnachtsmarkt kleine IG Metall-​Schutzengel mit einem Flyer verteilen, um die Menschen anzusprechen. Wir müssen für die Zukunftschancen der Jugendlichen im Ostalbkreis gemeinsam aktiv werden. Denn nicht der Nikolaus oder das Christkind bringen die Übernahme.“

 

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