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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 15. September 2013

Herausragende Silberkunst in der Gold– und Silberstadt: 17. Silber-​Triennale International in der Ott-​Pauserschen eröffne

Galerie (3 Bilder)

Auch wenn das Staunen in Gmünd fast selbstverständlich geworden ist, gibt es doch immer wieder Momente, die aufs Neue überwältigend sind. So ein Ereignis stellt sicher die Ausstellung 17. Silber-​Triennale International dar, die am Sonntagmorgen in der Ott-​Pauserschen Fabrik eröffnet worden ist.


Von Brigitte Düppe
SCHWÄBISCH GMÜND. Und eigentlich möchte man am liebsten die Bilder aller Exponate veröffentlicht haben, um die ganze Vielfalt mit den Lesern teilen zu können. So kann man nur auf den Besuch und einen hervorragend gestalteten Katalog verweisen. Doch zurück zum Staunen: Der erste Preisträger des Wettbewerbs ist Peter Bauhuis und genau er wird im nächsten Jahr die Stelle des Stadtgoldschmieds in Gmünd innehaben! Eine unglaubliche Chance für all die vielen jungen Kunstschaffenden in der Stadt! Kein Wunder, dass der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse bei seiner Begrüßung stolz sein konnte. Stolz, aber auch dankbar. Sein Dank ging an die Gesellschaft Goldschmiedekunst in Hanau, dessen Präsident Hartwig Rohde die Geschichte des Wettbewerbs (seit 1965) darstellte und Gmünd als Ausstellungsort in die illustre Reihe von Trondheim in Norwegen, Solingen (Klingenmuseum), Frankfurt (Ambiente) und München (Inhorgenta) einreihte. Bläses Dank galt aber auch dem Ehepaar Conrad und Michaele Stütz, das innerhalb der Stiftung Gold– und Silberschmiedekunst immer wieder die entscheidenden Kontakte herstellte. So sei im fünfundzwanzigsten Jahr seit ihrer Gründung mit dieser Ausstellung ein würdiger Beitrag geleistet worden. Weiterhin bedankte er sich für die wertvolle Unterstützung der Kreisparkasse Ostalb, vertreten durch Sparkassendirektor Andreas Götz, und natürlich beim Museumsteam Dr. Monika Boosen und Joachim Haller, unterstützt von Stiftungsmitarbeiterin Ulrike Kleinrath. Einen Tag nach dem 150. Firmenjubiläum der Firma Hermann Bauer und dem damit verbundenen Blick zurück sah er in den ausgestellten Exponaten eine besondere zukunftsorientierte Wertschätzung des Edelmetalls Silber.
Die Geschäftsführerin der Hanauer Gesellschaft Dr. Christianne Weber-​Stöber informierte in ihrem Beitrag über die verschiedenen Teilnehmer und stellte einzelne Arbeiten in ihrer Besonderheit vor. (Mit diesen Informationen konnte man bei einem Durchgang anschließend die einzelne Leistung viel besser würdigen.) Der Titel „International“ beziehe sich neben den Europäern auf Teilnehmer aus Australien, China, Neuseeland, Südkorea oder Taiwan, allein achtzehn Teilnehmer kämen aus Asien. Die Arbeiten zeigten sowohl einen funktionalen Aspekt, aber auch zunehmend den freien Umgang mit Silber wie auch die Vielfalt durch unterschiedlichste technische Möglichkeiten. Den Hauptpreisträger Peter Bauhuis kennzeichnete sie als einen, „der mit dem Feuer spielt“, indem er bei seinem Gefäß simultane Gießtechniken mit unterschiedlichen Metallen verwende.
Dr. Monika Boosen erinnerte abschließend daran, dass Gmünd bereits zum dritten Mal nach 1986 und 1992 Ausstellungsort dieser silbernen Kunstwerke sein dürfe. Sie dankte ihrem bewährten Team für den schnellen, kompetenten Aufbau und freute sich über den großen Besucherstrom, der hoffentlich bis zum 10. November nicht abreißen werde.
 

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Herausragende Silberkunst in der Gold– und Silberstadt: 17. Silber-​Triennale International in der Ott-​Pauserschen eröffne

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Auch wenn das Staunen in Gmünd fast selbstverständlich geworden ist, gibt es doch immer wieder Momente, die aufs Neue überwältigend sind. So ein Ereignis stellt sicher die Ausstellung 17. Silber-​Triennale International dar, die am Sonntagmorgen in der Ott-​Pauserschen Fabrik eröffnet worden ist.


Von Brigitte Düppe
SCHWÄBISCH GMÜND. Und eigentlich möchte man am liebsten die Bilder aller Exponate veröffentlicht haben, um die ganze Vielfalt mit den Lesern teilen zu können. So kann man nur auf den Besuch und einen hervorragend gestalteten Katalog verweisen. Doch zurück zum Staunen: Der erste Preisträger des Wettbewerbs ist Peter Bauhuis und genau er wird im nächsten Jahr die Stelle des Stadtgoldschmieds in Gmünd innehaben! Eine unglaubliche Chance für all die vielen jungen Kunstschaffenden in der Stadt! Kein Wunder, dass der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse bei seiner Begrüßung stolz sein konnte. Stolz, aber auch dankbar. Sein Dank ging an die Gesellschaft Goldschmiedekunst in Hanau, dessen Präsident Hartwig Rohde die Geschichte des Wettbewerbs (seit 1965) darstellte und Gmünd als Ausstellungsort in die illustre Reihe von Trondheim in Norwegen, Solingen (Klingenmuseum), Frankfurt (Ambiente) und München (Inhorgenta) einreihte. Bläses Dank galt aber auch dem Ehepaar Conrad und Michaele Stütz, das innerhalb der Stiftung Gold– und Silberschmiedekunst immer wieder die entscheidenden Kontakte herstellte. So sei im fünfundzwanzigsten Jahr seit ihrer Gründung mit dieser Ausstellung ein würdiger Beitrag geleistet worden. Weiterhin bedankte er sich für die wertvolle Unterstützung der Kreisparkasse Ostalb, vertreten durch Sparkassendirektor Andreas Götz, und natürlich beim Museumsteam Dr. Monika Boosen und Joachim Haller, unterstützt von Stiftungsmitarbeiterin Ulrike Kleinrath. Einen Tag nach dem 150. Firmenjubiläum der Firma Hermann Bauer und dem damit verbundenen Blick zurück sah er in den ausgestellten Exponaten eine besondere zukunftsorientierte Wertschätzung des Edelmetalls Silber.
Die Geschäftsführerin der Hanauer Gesellschaft Dr. Christianne Weber-​Stöber informierte in ihrem Beitrag über die verschiedenen Teilnehmer und stellte einzelne Arbeiten in ihrer Besonderheit vor. (Mit diesen Informationen konnte man bei einem Durchgang anschließend die einzelne Leistung viel besser würdigen.) Der Titel „International“ beziehe sich neben den Europäern auf Teilnehmer aus Australien, China, Neuseeland, Südkorea oder Taiwan, allein achtzehn Teilnehmer kämen aus Asien. Die Arbeiten zeigten sowohl einen funktionalen Aspekt, aber auch zunehmend den freien Umgang mit Silber wie auch die Vielfalt durch unterschiedlichste technische Möglichkeiten. Den Hauptpreisträger Peter Bauhuis kennzeichnete sie als einen, „der mit dem Feuer spielt“, indem er bei seinem Gefäß simultane Gießtechniken mit unterschiedlichen Metallen verwende.
Dr. Monika Boosen erinnerte abschließend daran, dass Gmünd bereits zum dritten Mal nach 1986 und 1992 Ausstellungsort dieser silbernen Kunstwerke sein dürfe. Sie dankte ihrem bewährten Team für den schnellen, kompetenten Aufbau und freute sich über den großen Besucherstrom, der hoffentlich bis zum 10. November nicht abreißen werde.
 

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