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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 29. Mai 2015

Entwarnung: „Keine Giftköder in Großdeinbach und Mutlangen“, sagt die Polizei

Derzeit sind es Großdeinbach und Mutlangen, in denen eindringlich vor Giftködern gewarnt wird: Insbesondere Panoramaweg und Siemensring in Mutlangen sowie der Bereich Sportplatz-​Wasserturm in Grossdeinbach seien betroffen. Eine entsprechende Meldung im Internet wurde in wenigen Stunden 600 mal geteilt und großräumig verbreitet. In den vergangenen Monaten gab es im Gmünder Raum ein halbes Dutzend solcher Warnungen vor Menschen, die Hunde töten oder schwer verletzen wollen. Allein: Es stimmt nicht. In keinem Fall. Sagt die Polizei.


„In diesem Jahr gab es im Ostalbkreis gar nichts in dieser Richtung“, sagt Polizeisprecher Bernhard Kohn. In mehreren Fällen, auch in den vergangenen Tagen, seien mutmaßliche Giftköder und das Erbrochene zum Teil ernsthaft erkrankter Hunde zur Analyse vorbeigebracht worden. Sämtliche Untersuchungsergebnisse entkräfteten den Gift-​Verdacht.
In einem Fall hatte der Hund gebeizte Maissaat gegessen – Hunde mögen Mais, auch wenn er als Maiskorn auf den Feldern ausgebracht wird und mit einer Lösung präpariert ist, die die Aufnahme durch Vögel und Mäuse verhindern soll, mithin Fraßschädlinge abwehren soll. In einem anderen Fall war es hochkonzentriertes Schneckenkorn, das dem Hund nicht bekommen war. Schädliches Zeug also in jedem Fall, aber eben nicht mit der Absicht ausgelegt, Hunden zu schaden. Kohn: „Wer Hund frei laufen lässt, läuft Gefahr, dass sie alles mögliche zu sich nehmen.“ Nach wie vor nehme die Polizei die Ängste der Bevölkerung ernst; auch in Zukunft würden mutmaßliche Giftköder untersucht.
 

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Entwarnung: „Keine Giftköder in Großdeinbach und Mutlangen“, sagt die Polizei

Derzeit sind es Großdeinbach und Mutlangen, in denen eindringlich vor Giftködern gewarnt wird: Insbesondere Panoramaweg und Siemensring in Mutlangen sowie der Bereich Sportplatz-​Wasserturm in Grossdeinbach seien betroffen. Eine entsprechende Meldung im Internet wurde in wenigen Stunden 600 mal geteilt und großräumig verbreitet. In den vergangenen Monaten gab es im Gmünder Raum ein halbes Dutzend solcher Warnungen vor Menschen, die Hunde töten oder schwer verletzen wollen. Allein: Es stimmt nicht. In keinem Fall. Sagt die Polizei.


„In diesem Jahr gab es im Ostalbkreis gar nichts in dieser Richtung“, sagt Polizeisprecher Bernhard Kohn. In mehreren Fällen, auch in den vergangenen Tagen, seien mutmaßliche Giftköder und das Erbrochene zum Teil ernsthaft erkrankter Hunde zur Analyse vorbeigebracht worden. Sämtliche Untersuchungsergebnisse entkräfteten den Gift-​Verdacht.
In einem Fall hatte der Hund gebeizte Maissaat gegessen – Hunde mögen Mais, auch wenn er als Maiskorn auf den Feldern ausgebracht wird und mit einer Lösung präpariert ist, die die Aufnahme durch Vögel und Mäuse verhindern soll, mithin Fraßschädlinge abwehren soll. In einem anderen Fall war es hochkonzentriertes Schneckenkorn, das dem Hund nicht bekommen war. Schädliches Zeug also in jedem Fall, aber eben nicht mit der Absicht ausgelegt, Hunden zu schaden. Kohn: „Wer Hund frei laufen lässt, läuft Gefahr, dass sie alles mögliche zu sich nehmen.“ Nach wie vor nehme die Polizei die Ängste der Bevölkerung ernst; auch in Zukunft würden mutmaßliche Giftköder untersucht.
 

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