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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 27. Januar 2016

„Gmünder Weg“ zum Löschangriff

Galerie (5 Bilder)

42 Flüchtlinge fanden sich zum ersten Praxistag bei der Feuerwehr ein, unerwartet viele. Ihr „Gmünder Weg“ zur Grundausbildung wird steinig – aber sie sind die ersten, die ihn gehen, und aus halb Deutschland kommen deshalb Anfragen anderer Wehren.

Es hatte bereits einen Theorietag gegeben. Den Flüchtlingen war also bewusst, was von ihnen erwartet wird – in allererster Linie die deutsche Sprache in Wort und Schrift. Kommandant Ralf Schamberger macht sehr deutlich, dass es eine Grundausbildung ohne Sprachkenntnisse nicht geben wird: Das Beispiel Innenangriff zeigt, wie komplex Ausrüstung, Ausbildung und Taktik mittlerweile sind, vor allem aber, wie brandgefährlich es wäre, mit Kameraden ins Feuer zu gehen, die nicht in der Lage sind, Anweisungen zu verstehen. Da die Ausbildung mit einer schriftlichen Prüfung endet, die bestanden werden muss, ist es mit mündlichen Kenntnissen allein nicht getan. Auch hier, versichert Schamberger, werden keine Ausnahmen gemacht: Wer nicht „feuerwehrtauglich“ ist, hat in der aktiven Wehr nichts zu suchen. Das beinhaltet auch „arbeitsmedizinische Untersuchungen“ wie die so genannte G 26, die sicher stellen, dass nur gesunde Feuerwehrleute Atemschutz tragen. Wie jeder andere angehende Feuerwehrmann, wie jede Feuerwehrfrau auch werden die Flüchtlinge an ihre Aufgaben herangeführt. Fest steht aber auch, dass Kommandant Schamberger mit seiner Mannschaft und den Abteilungskommandanten in den Ortsfeuewehren sehr vieles tut, Flüchtlingen den Weg in die Wehr zu ebnen: Nirgendwo in Baden-​Württemberg gibt es eine vergleichbare Vorbereitung auf die Grundausbildung bei der Feuerwehr. Die RZ berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe.
 

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42 Flüchtlinge fanden sich zum ersten Praxistag bei der Feuerwehr ein, unerwartet viele. Ihr „Gmünder Weg“ zur Grundausbildung wird steinig – aber sie sind die ersten, die ihn gehen, und aus halb Deutschland kommen deshalb Anfragen anderer Wehren.

Es hatte bereits einen Theorietag gegeben. Den Flüchtlingen war also bewusst, was von ihnen erwartet wird – in allererster Linie die deutsche Sprache in Wort und Schrift. Kommandant Ralf Schamberger macht sehr deutlich, dass es eine Grundausbildung ohne Sprachkenntnisse nicht geben wird: Das Beispiel Innenangriff zeigt, wie komplex Ausrüstung, Ausbildung und Taktik mittlerweile sind, vor allem aber, wie brandgefährlich es wäre, mit Kameraden ins Feuer zu gehen, die nicht in der Lage sind, Anweisungen zu verstehen. Da die Ausbildung mit einer schriftlichen Prüfung endet, die bestanden werden muss, ist es mit mündlichen Kenntnissen allein nicht getan. Auch hier, versichert Schamberger, werden keine Ausnahmen gemacht: Wer nicht „feuerwehrtauglich“ ist, hat in der aktiven Wehr nichts zu suchen. Das beinhaltet auch „arbeitsmedizinische Untersuchungen“ wie die so genannte G 26, die sicher stellen, dass nur gesunde Feuerwehrleute Atemschutz tragen. Wie jeder andere angehende Feuerwehrmann, wie jede Feuerwehrfrau auch werden die Flüchtlinge an ihre Aufgaben herangeführt. Fest steht aber auch, dass Kommandant Schamberger mit seiner Mannschaft und den Abteilungskommandanten in den Ortsfeuewehren sehr vieles tut, Flüchtlingen den Weg in die Wehr zu ebnen: Nirgendwo in Baden-​Württemberg gibt es eine vergleichbare Vorbereitung auf die Grundausbildung bei der Feuerwehr. Die RZ berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe.
 

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