Rems-Zeitung

Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite,
die für Mobilgeräte optimiert ist.
Sie wird mit Untersützung von Google-Diensten schneller,
aber nicht ausschließlich über unseren Server ausgeliefert.

Datenschutzhinweis anzeigen
Die AMP-Ansicht nutzt zusätzlich Google AdSense, einen Online-Werbedienst der Google Inc. („Google“). Google AdSense verwendet sog. „Cookies“ und „WebBeacons“, die eine Analyse der Website-Nutzung ermöglichen. Durch das Weiternutzen stimmen Sie der Verarbeitung der zu Ihrer Person erhobenen Daten durch Google zu.
 
In der Klassikansicht unserer Webseite erfolgt kein Tracking durch Google.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Schwäbisch Gmünd

Foto: gbr

Normalerweise wäre aus diesem Anlass das Münster vermutlich brechend voll gewesen. Aus Rücksicht auf die aktuelle Situation fand die Einweihung der Pandemie-​Kunstinstallation nur imBeisein sehr weniger geladener Gäste als kleine Andacht statt.

Sonntag, 22. November 2020
Gerold Bauer
34 Sekunden Lesedauer

Unter anderem in Form eines Zitats von Papst Franziskus machte der Dekan und Münsterpfarrer Robert Kloker darauf aufmerksam, wie sehr weltweit die Menschen unter der Pandemie leiden. Auch die Musik, die Münsterorganist Stephan Beck und Saxophonist Otto G. Horvath beisteuerten, unterstrich diesen Gedanken. Zum Beispiel mit der Bach-​Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“. Dekanatsjugendreferent Marios Pergialis – studierter Kunsttherapeut und zusammen mit Anthony di Paola Schöpfer der Kunstinstallation mit rund 13 000 Nägeln (ein Nagel für jeden Corona-​Toten in Deutschland) – warnte davor. diese Pandemie auf die leichte Schulter zu nehmen. Es sei jetzt nicht die Zeit, um quer zu denken.