Rems-Zeitung

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Schoell oder Amazon: Wer bekommt das Benzfeld?

Schwäbisch Gmünd

Foto: Astavi

Der Onlinehändler Amazon hat sein Interesse am Benzfeld angemeldet. Allerdings will auch ein lokaler Unternehmer den Platz – der Beschlägehändler Schoell will dort seinen nahegelegenen Firmensitz erweitern. Die Stadträte tendieren dazu, den lokalen Unternehmer zu bevorzugen. Was Amazon erst mal nicht irritiert.

Dienstag, 23. Februar 2021
Eva-Marie Mihai
59 Sekunden Lesedauer

Der Onlineriese Amazon will ein Verteilzentrum auf einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern im Benzfeld ansiedeln. Nun wurde bekannt, dass sich auch der Beschläge-​Großhandel Hermann Schoell GmbH für das Grundstück interessiert, das unweit seines aktuellen Firmensitzes liegt. Er will dort auf rund 10 000 Quadratmetern erweitern und seinen Mitarbeiterstamm von 55 auf 90 Mitarbeiter erhöhen.
Hussenhofens Ortsvorsteher Josef Heissenberger ist die Sachlage bekannt. Allerdings noch nicht offiziell. Der Ortschaftsrat habe zwar nichtöffentlich zu dem Thema Amazon getagt – nichtöffentlich deshalb, weil schlicht die Vorlage der Stadt gefehlt habe. Im November sei ein Fragenkatalog an die Stadt überreicht worden. Zwischenzeitlich habe er keine neuen Informationen bekommen. „Der Ortschaftsrat war in das Verfahren bislang nicht eingebunden.“ Wie die Entscheidung fallen würde, könne er deshalb noch gar nicht sagen. „Wir müssen darüber diskutieren, sobald wir die Vorlage der Stadt haben.“ Darin erhofft Heissenberger sich Informationen, die entscheidungsrelevant sind. Seinem Empfinden nach fände er Amazon im Benzfeld nicht richtig positioniert, sagt Heissenberger. Das Gelände sei relativ nah am Wohngebiet, die beiden Kreisverkehre Richtung Stadt würden wohl stark belastet werden.

Wie der Investor sich zu der Sache äußert, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.