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Bürgerversammlung in Bartholomä: Viel Engagement der Leute

Ostalb

Rems-Zeitung

Bartholomä ist als Naherholungs-​Ort ein netter und ruhiger Flecken. Die Bürger engagieren sich für ihr schönes Dorf, und dass das Meiste im Lot ist, bezeugte die Bürgerversammlung gestern Abend, durch die Bürgermeister Thomas Kuhn führte.

Freitag, 19. Juni 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
74 Sekunden Lesedauer

BARTHOLOMÄ (gid). Für 140 Bürger hatte die Bürgermeister-​Verwaltung vorab den Saal im Obergeschoss des Dorfhauses bestuhlen lassen – an die 50 Bartholomäer waren dann tatsächlich da. Bürgermeister Kuhn deutete das so: „Wir waren da wohl zu optimistisch“, doch zu spät habe er erfahren, dass auch noch eine andere Veranstaltung in Bartholomä auf dem Programm stand. Kuhn eröffnete die Bürgerversammlung mit den Glückwünschen an den frisch gewählten Gemeinderat. Vor dem Rück– und Ausblick zu den innerörtlichen Gegebenheiten und anstehenden Konzeptionen (ganz aktuell die Tiefbauplanungen, an der irgendwie alle Bürger betroffen seien), nahm Bürgermeister Kuhn die Ehrungen für verdiente Bartholomäer vor. Und dafür, viele wüssten das gar nicht, so Bürgermeister Thomas Kuhn, gäbe es ja eine abgesegnete Ehrungsrichtlinie. Erarbeitet von einem extra abgestellten Arbeitskreis’ des Gemeinderats. Wo kämen man denn hin, wenn auch jeder, für irgendwas geehrt würde. Sportsmann Uwe Fänger wurde für seine Verdienste als schwäbischer Meister im Ski-​Langlauf geehrt. Da freuten sich Fängers Töchter mit dem Papa. Der wesentlich jüngere Tobias Weyer erreichte im Ski-​Langlauf ebenfalls Tolles. Auch er machte in seiner Altersklasse den schwäbischen Meister. Max Olex ein weiterer bekannter regionaler Langläufer weilte unterdessen in Norwegen. Kuhn lobte die Sportler als Vorbilder und „Aushängeschilder“ im Ort. Für alle gab es die Bürgermedaille in Silber.
Doch was wären Gemeinden und Dörfer ohne das ehrenamtliche Engagement von aktiven (politischen) Bürgern wie Werner Manz und Bruno Bieser? Beide sehr lang selbst im Gemeinderat aktiv, Bieser gerade zum sechsten Mal hinein gewählt als „Stimmenkönig“, haben gemeinsam mehr als 1000 Sitzungsstunden für die Gemeinde eingebracht. Ihr Motto: Sich selbst nicht so wichtig nehmen.