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Henry Forster verlässt die GOA

Ostalb

Foto: Anja Lutz

Nach 12 Jahren bei der GOA verlässt Geschäftsführer Henry Forster das Unternehmen zum 31. Oktober. Dann übernimmt er die Leitung der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft. Für Forster geht es somit zurück in seine Heimat Mecklenburg-​Vorpommern, an die Ostsee.

Sonntag, 18. Oktober 2020
Eva-Marie Mihai
49 Sekunden Lesedauer

Forster ist auf Rügen aufgewachsen. „Bauer oder Angler“ konnte man dort früher werden, erzählt der Geschäftsführer lachend. Forster hat sich für Letzteres entschieden: Nach seiner Ausbildung zum Schiffsmaschinist fährt er mit 18 zur See. Fünf Jahre lang verdient er sein Geld mit der Hochseefischerei, schippert über die Weltmeere und sieht einiges von der Welt, unter anderem Südafrika und Südamerika, Uruguay, Namibia. „Nach der Wende dann war die Hochseefischerei gestorben“, erzählt er. Also geht er zurück an Land und fängt in Bremen in einem Werk von Mercedes Benz an zu arbeiten. Dort bildet er sich zum Maschinenbaumeister weiter.
1994 wechselt er als Quereinsteiger in die Entsorgungswirtschaft, zum Bremer Entsorgungskonzern Nehlsen. „Das war damals kein unüblicher Weg. Mitte der 90er Jahre gab es einen Aufbruch in der Recyclingwirtschaft. 1993 hat man den gelben Sack eingeführt, der Umweltgedanke spielte eine immer größere Rolle“, erzählt Forster.

Für die Zukunft hat Forster Pläne. Wie die aussehen, lesen Sie am Montag in der RZ.