Rems-Zeitung

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Corona beschleunigt Digitalisierung bei Unternehmen und Institutionen

Ostalb

Foto: mia

Institutionen und Unternehmen haben sich während des Lockdowns online neu aufgestellt – auch in der Region.

Sonntag, 12. Juli 2020
Eva-Marie Mihai
58 Sekunden Lesedauer

Eine Umstellung auf die virtuelle Arbeitswelt ist logischerweise nur möglich, wo digital gearbeitet wird. Schwierig wird es, wenn Mitarbeiter Arbeiten vor Ort erledigen müssen, wie bei den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd. „Bei uns sind viele draußen unterwegs“, sagt Stadtwerke-​Sprecherin Hanna Ostertag. Diese Mitarbeiter seien in drei Schichten aufgeteilt worden, um das Ansteckungsrisiko so gering wir möglich zu halten. Außerdem starteten sie von unterschiedlichen Punkten. Doch auch im Büro sei darauf geachtet worden, den Kontakt so gering wie möglich zu halten. Vor Ort, beispielsweise im Kundenservice, sei aber immer jemand erreichbar gewesen.Schlagartig zugenommen haben Online-​Konferenzen und Videoanrufe. „Wir mussten sehr schnell reagieren, um die Mitarbeiter nach Hause ins Homeoffice schicken zu können.“ Als der Lockdown kam, habe die IT-​Abteilung MS Teams eingeführt, eine Plattform, die Chat, Besprechungen, Notizen und Anhänge kombiniert. „Wir sind damit gut gefahren.“Diese Werkzeuge sollen künftig beibehalten und die digitale Präsentation weiter ausgebaut werden. So sei beispielsweise ein Webshop eingerichtet worden. Außerdem soll auch nach Corona über erweiterte Homeoffice-​Möglichkeiten nachgedacht werden.Auch bei Bosch Automotive Steering habe man schnell reagiert, berichtet Sprecherin Julia Naidu. Wer ein Notebook und die Möglichkeit dazu hatte, ging nach Hause. Wer wollte, konnte auch die Bildschirme mit ins Homeoffice nehmen.Wie sich das Rathaus neu aufstellt und warum Online-​Konferenzen nicht immer die Alternative sein können, lesen Sie am 13. Juli in der RZ.