Mutlanger steht seit 2012 auf der Warteliste für ein Spenderorgan

Mutlangen

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Am Donnerstag entscheidet der Bundestag über eine Organspende-​Neuregelung. Gesundheitsminister Jens Spahn wäre die „doppelte Widerspruchslösung“ am liebsten. Demnach wird jeder Mensch zum Organspender, der zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. Einer, der dies befürwortet, ist Klaus Gildein. Seit 2012 steht der Mutlanger auf der deutschen Warteliste für ein Spenderorgan.

Dienstag, 14. Januar 2020
Nicole Beuther
42 Sekunden Lesedauer

„Wenn Sie keine neue Leber kriegen, dann haben Sie nur noch sechs Monate zu leben“ – dieser eine Satz war es, der vor acht Jahren das Leben von Gildein und seiner Familie auf den Kopf gestellt hat. Zuvor hatte es kaum Anzeichen dafür gegeben, dass er an einer Zystenniere und Zystenleber, eine meist angeborene Fehlbildung, leidet.
Da war immer nur diese große Müdigkeit, die ihm zu schaffen machte. „Sie brauchen ein neues Organ“, brachte es der Professor der Uniklinik Heidelberg nach der ärztlichen Untersuchung auf den Punkt. Gildeins Werte waren schlecht, sehr schlecht.
Wie es Gildein heute geht und warum er eine Neuregelung bei der Organspende so wichtig findet, das steht am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.