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Eröffnungs-​Pressekonferenz zur Landesgartenschau

Mit überwiegend sogar ministeriell bestätigten Superlativen wurde nicht gespart, als gestern bei einer großen Landespressekonferenz im Erdenreich und Himmelsgarten die Besonderheiten der 25. Landesgartenschau Baden-​Württemberg vorgestellt wurde.

Samstag, 26. April 2014
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 50 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Hierzu begrüßten Oberbürgermeister Richard Arnold und Landrat Klaus Pavel neben rund 80 Journalisten mit zahlreichen Kamerateams vor allem auch den zuständigen Landwirtschaftminister Alexander Bonde und Professor Hubert Möhrle, Chef der Baden-​Württembergischen Landesgartenschauen.
Richard Arnolds Begeisterung war kaum zu bremsen, als er die vielen Alleinstellungmerkmale und nachhaltigen Investitionen dieses Jahrhundertereignisses für Schwäbisch Gmünd und die gesamte Region vorstellte. „Am Anfang war der Tunnel“, so erinnerte er an Vor– und Leidensgeschichte. Und dann: „Wir krönen nun unseren Stadtumbau mit der Landesgartenschau.“ Vor allem beschrieb OB Arnold den Charakter einer Bürger-​Landesgartenschau und verwies hierbei auf nunmehr 1330 ehrenamtliche Mitarbeiter, darunter 65 Asylbewerber, und die absolute Rekordzahl von 37 000 bereits verkauften Dauerkarten. Er listete auch eine Vielzahl von Bürgerinitiativen auf, die sich an Planung und Gestaltung von Stadtumbau und Landesgartenschau eingebracht hätten. „Diese Gartenschau haben die Bürger von Schwäbisch Gmünd mitgestaltet, eine Stadt, in der 120 Nationen vertreten sind.“ Neben der eigentlichen Gartenschau mit Stadtumbau und neuer Infrastruktur sei dies ganz besonders eine Entwicklung und ein Ereignis, das „Herzen und Geist der Menschen von Schwäbisch Gmünd öffnet“. Das Stadtoberhaupt versprach, dass die Besucher eine wunderbare Gastfreundschaft erleben werden.
„Der gebildete Mensch macht sich die Natur zum Freund“, so zitierte eingangs seiner Betrachtung Minister Alexander Bonde Dichterfürst Friedrich Schiller. Er kenne keine andere Gartenschau, die so spektakulär gestaltet sei wie nun die Gmünder. So sei dies auch ein würdiger Rahmen, um auch das Jubiläum der 25. Landesgartenschau Baden-​Württemberg zu feiern. So intensiv sei es auch noch nie zu sehen gewesen, wie die Zuschussmittel des Landes für einen Gartenschau eine beispielhafte Stadterneuerung ausgelöst hätten. Und das Engagement der Bürgerschaft dazu sei einfach nur fantastisch. 38,6 Millionen Euro habe die Stadt selbst aufgebracht, 25 Millionen Euro seien vom Land gekommen, dazu losgetretene 120 Millionen Euro an privaten Investitionen, 37 000 verkaufte Dauerkarten — Minister Bonde erkannte viel Rekordverdächtiges. Landrat Klaus Pavel stimmte in den Einschätzungen seiner Vorredner überein: „Schwäbisch Gmünd ist die Hauptstadt des Ehrenamtes. Dieses Engagement zur Landesgartenschau ist unglaublich“. Er dankte der Gartenschaustadt auch dafür, dass dieser Gmünder Geist auch ganz deutlich auf die gesamte Region ausstrahle. Schmunzelnd formulierte Professor Hubert Möhrle eine wissenschaftliche Beschreibung des Phänomens Gmünd: „Allein schon dieser adrenalingeschwängerte Oberbürgermeister verkörpert diese Landesgartenschaustadt!“ Die stecke voller Poesie und Schaffenskraft. Dazu treffe sich nun die Gartenbaukunst des ganzen Landes mit zahlreichen Verbänden zu einem 166-​tägigen Stelldichein „zwischen Himmel und Erde“.
Bei Rundgängen und Rundfahrten im Erdenreich und Himmelsgarten bekam sodann die staunende Heerschar der Journalisten Ein– und Überblicke.

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