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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Mittwoch, 14. Januar 2015

DRK-​Projekt „Juniorhelfer – Kinder helfen Kindern“

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Kinder an das Thema „Erste Hilfe“ heranführen und ihnen gleichzeitig auch spielerisch Verantwortung beibringen – das ist das Ziel des DRK–Projekts „Juniorhelfer – Kinder helfen Kindern“. Auch sechs Schulen aus dem Altkreis Gmünd nehmen daran teil.

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die Mozartschule Hussenhofen bekam am Dienstag als erste teilnehmende Schule die Materialien ausgehändigt. Dass mit dem entsprechenden Unterrichtsmaterial bereits seit einiger Zeit an der Schule gearbeitet wird, davon konnte sich beim Fototermin auch Dr. Joachim Bläse überzeugen.
Auch wenn nur ein Foto angedacht war, nahmen die Schüler der Klasse 1 a ihre Aufgabe sehr ernst – flugs wurde der Bürgermeister und DRK–Präsident mit einer warmen Decke zugedeckt, bekam ein buntes Pflaster auf die Stirn geklebt und zusätzlich jede Menge Streicheleinheiten vom DRK–Tröstebär.
Die Begeisterung der Kinder war sichtbar. Gut möglich, dass sich einige von ihnen im übernächsten Schuljahr – gedacht ist das Projekt für Dritt– und Viertklässler – zum Juniorhelfer ausbilden lassen. Ausgerüstet sind sie bereits jetzt bestens – Claudia Aubele, Koordinationskraft des Projekts beim DRK Gmünd, überreichte einen voll bepackten Erste-​Hilfe-​Rucksack, eine Kühlbox und Warnwesten.
In welcher Form die Kinder eingewiesen werden, ist den teilnehmenden Schulen selbst überlassen. Einzelne Lehrkräfte werden im Rahmen des Juniorhelfer-​Programmes in speziellen Fortbildungskursen weiterqualifiziert. Hierbei lernen sie auch verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten kennen. Unter anderem machen sie ihre Schüler dann in AGs oder Unterrichtseinheiten mit dem Anlegen von Verbänden, der Behandlung von Blutungen, Verbrennungen und anderen Hilfeleistungen vertraut.
Bürgermeister Bläse sieht hier auch neue Ansätze, um Kinder stark zu machen und zu fördern und hofft, dass auf diese Weise auch Nachwuchs für Hilfsorganisationen gewonnen werden kann. Früher, so Bläse seien Organisationen wie DRK und THW Selbstläufer gewesen. Heute müsse man jungen Menschen Anreize setzen. Bläse spricht von einem tollen Konzept und sieht darin auch die Chance, dass sich schwächere Schüler in anderen Situationen beweisen und Verantwortung übernehmen können.
Welche sinnvollen Elemente können im Ganztagesangebot aufgenommen werden? Eine Frage, die laut Schulleiter Alexander May zur Teilnahme am Juniorhelfer-​Programm geführt hat. Sein Ziel ist es, dass es an der Mozartschule später einmal einen Rotkreuzstand auf dem Schulhof gibt, der in der Pause allen eine Anlaufstelle sein soll. Rund 15 bis 20 Kinder werden an der Mozartschule die Möglichkeit haben, sich im Rahmen eines Bausteines des Ganztagesangebotes zu Juniorhelfern ausbilden zu lassen und später auf dem Pausenhof bei kleineren Verletzungen Erste Hilfe zu leisten und Trost zu spenden. Die Aufgabenfelder ähneln denen der Schulsanitäter.
Auch Claudia Aubele hob beim Vororttermin die Nachwuchsgewinnung hervor. „Wo, wenn nicht in der Schule kann man Kinder begeistern?“, so die DRK–Mitarbeiterin, die auch aufgrund ihres Studiums (Grundschullehramt) ein idealer Ansprechpartner ist.
Außer an der Mozartschule findet das Projekt auch an folgenden Schulen statt: Waldorfschule, Grundschule auf dem Hardt, Friedensschule, Laubenhartschule Bartholomä, Schillerschule Heubach.

 

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