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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Arbeitslosenzahl in Ostwürttemberg gesunken

Grafik: Arbeitsagentur Aalen

In Ostwürttemberg setzt sich ein Trend fort: Die Arbeitslosenzahl geht leicht zurück, wenn auch moderat. Die Arbeitslosenquote im Ostalbkreis liegt bei 3,5 Prozent.

Donnerstag, 02. Mai 2024
Thorsten Vaas
1 Minute 21 Sekunden Lesedauer

Im April waren insgesamt 9849 Personen arbeitslos gemeldet, was einem Minus von 104 im Vergleich zum Vormonat entspricht. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht hervor. Die Arbeitslosenquote bleibt konstant bei 3,9 Prozent im Bezirk der Arbeitsagentur Aalen. Erfreulich ist der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit um 0,2 Prozent auf 2,6 Prozent.
Trotz üblicher Frühjahrsbelebung zeigt sich diese Entwicklung in diesem Jahr verhalten. Claudia Prusik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen, kommentiert: „Der Ostwürttembergische Arbeitsmarkt ist weiterhin stark, doch die saisonübliche Belebung bleibt aus.“ Im Vergleich zu Baden-​Württemberg insgesamt, wo die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent liegt, und anderen Regionen wie dem Ostalbkreis mit 3,5 Prozent oder dem Landkreis Heidenheim mit 4,8 Prozent, schneidet Ostwürttemberg weiterhin gut ab.
Im April fanden 832 Personen eine neue Beschäftigung, was einem Anstieg von 82 im Vergleich zum Vormonat entspricht. Allerdings verloren auch 1021 Personen ihren Arbeitsplatz, was einem Anstieg von 202 im Vergleich zum Vormonat entspricht.
Prusik betont die Notwendigkeit, die momentane Situation ganzheitlich zu betrachten und die Stärken der Region zu nutzen. Insbesondere die steigenden Beschäftigungszahlen und die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften seien positive Faktoren.
Die Agentur für Arbeit Aalen macht zudem auf zwei wichtige Themen aufmerksam: Zum einen die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, wo Unterstützung bei der Stellenbesetzung seitens der Unternehmen gefragt ist. Zum anderen informiert sie über die Neuerungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, das am 1. März 2024 die zweite Stufe erreicht hat und den Arbeitsmarkt für Menschen aus Drittstaaten erleichtert.
Auch am Ausbildungsmarkt gibt es Bewegung. Von Oktober bis April wurden 3.724 Ausbildungsstellen von regionalen Betrieben gemeldet. 1913 Jugendliche suchen aktiv nach einem Ausbildungsplatz.
Insgesamt betreut die Agentur für Arbeit Aalen, zusammen mit den Geschäftsstellen in Bopfingen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim, 4722 Personen. Das Jobcenter Heidenheim und das Jobcenter Ostalbkreis betreuen derzeit 5127 Personen, was einem Anteil von 52,1 Prozent an allen Arbeitslosen entspricht. (pm)

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