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Heubacher Brauerei: „Geschmacksfehler sind behoben“

Das Führungsteam der Hirschbrauerei, Alexander Caliz, Braumeister Ziegler und Thomas Mayer (von links) entschuldigt sich. Foto: heubacher brauerei

„Es tut uns leid, dass unsere Kunden teilweise mit Uralb Spezial beliefert wurden, das nicht unseren geschmacklichen Vorgaben entspricht“, entschuldigen sich die beiden Geschäftsführer und Mitinhaber der Heubacher Brauerei, Alexander Caliz und Thomas Mayer. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Reklamationen beim Heubacher Uralb Spezial, da manche Flaschen geschmacklich nicht einwandfrei waren.

Samstag, 13. November 2021
Nicole Beuther
1 Minute 41 Sekunden Lesedauer

Das Tückische für die Qualitätssicherung der Hirschbrauerei war, dass es immer nur einzelne Flaschenreihen gewesen sind, die dieses Phänomen aufwiesen. „Der viel größere Teil der Abfüllungen war in Ordnung“, erklärt Alexander Caliz, und Thomas Mayer ergänzt: „Von den beeinträchtigten Flaschen ging zu keinem Zeitpunkt irgendeine gesundheitliche Gefahr für die Konsumenten aus. Es war einfach kein Genuss, dieses Bier zu trinken“. Betroffene Kunden können über den Handel oder direkt bei der Heubacher Brauerei ihre Kisten kostenlos tauschen.
„Bier ist ein Naturprodukt und wird in Heubach auch nicht künstlich haltbar gemacht“, betonen Caliz und Mayer unisono und bringen nochmals ihren persönlichen Ärger zum Ausdruck, dass das überhaupt passiert ist. „Trotz regelmäßiger Untersuchungen in unserem gut ausgerüsteten Brauereilabor gab es bei keiner Stichprobe vor der Auslieferung ein auffälliges Ergebnis“, versichert Alexander Caliz. Dies habe auch ein externes, renommiertes Prüflabor bestätigt. „Wir haben unsere gesamte Brauerei und unseren Brauprozess analysiert, Leitungswege und Ventilstationen zerlegt, Dichtungen getauscht, das volle Programm, sodass das Problem jetzt definitiv behoben ist“, so Caliz. Zum besseren Verständnis könne man die Qualitätsschwankungen als eine unbeabsichtigte Nachgärung erklären, die erst drei bis vier Wochen nach der Abfüllung zu Veränderungen des Geschmacks führt. Das Problem sei in der Branche bekannt und könne bei Brauereien jeder Größenordnung vorkommen. „Es kann trotz größter Sorgfalt im Braubetrieb passieren“, betont Mayer und verweist dabei auch auf die Aussagen des Betriebsberaters aus dem externen Prüflabor. „Gegenüber dem Kunden werden Probleme dieser Art gemeinhin natürlich ungern kommuniziert. Wir wollen aber ehrlich damit umgehen“, sagen Caliz und Mayer. Davon betroffen sein können die Uralb-​Spezial-​Abfüllungen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 11.05.2022 und 28.06.2022. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist unten auf dem Rückenetikett abgedruckt.
„Trotz der Tatsache, dass wir größtenteils die Ware bereits ausgetauscht haben, können sich nach wie vor vereinzelte Kisten aus den vergangenen Abfüllungen in den Getränkemärkten und in Kellern der Konsumenten befinden“, verdeutlicht Alexander Caliz. Sollte also jemand eine solche Kiste besitzen, könne diese selbstverständlich im Handel oder direkt bei der Brauerei umgetauscht werden. „Wir haben sogar noch eine kleine Überraschung parat für diejenigen, welche direkt zu uns in die Brauerei kommen“, versprechen die Geschäftsführer und bitten alle betroffenen Uralb-​Kunden nochmals um Entschuldigung.

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