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Arbeitslosenquote im Ostalbkreis bei 3 Prozent

Screenshot: RZ

Den dritten Monat in Folge verzeichnet Ostwürttemberg einen Rückgang an Arbeitslosen. Auf die Arbeitslosenquote im Ostalbkreis hatte dies im April jedoch keinen Einfluss. Sie blieb bei 3 Prozent.

Dienstag, 03. Mai 2022
Thorsten Vaas
1 Minute 28 Sekunden Lesedauer

Insgesamt waren im April nach Angaben der Arbeitsagentur Aalen 8067 Personen arbeitslos gemeldet, was eine agenturweite Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent bedeute. „Die wirtschaftliche Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen drohenden Schwierigkeiten konnten die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt nicht bremsen“, wird Claudia Prusik, Chefin der Aalener Arbeitsagentur, in einer Pressemitteilung zitiert.

Im April hätten alle Personengruppen von der positiven Entwicklung profitieren. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete die Agentur unter jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahre (-6,5 Prozent). Hier waren 603 Personen und damit 42 weniger als noch im März gemeldet. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen beläuft sich auf 7,5 Prozent. Am wenigsten haben im April die Langzeitarbeitslosen an der Frühjahrsbelebung partizipiert. Mit einem Rückgang von 2 Personen auf 2.868 Arbeitslose erhöht sich ihr Anteil an allen Arbeitslosen auf 35,6 Prozent (34,9 Prozent im März).

Mit 1.211 neu gemeldeten Arbeitsstellen knüpfe man an die hohe Zahl der Stellenzugänge vom Vormonat an. „Wir sind hier kurz davor, das Vorkrisenniveau von 2019 zu erreichen. Ich werte das einerseits als sehr gutes Zeichen, dass die regionalen Firmen trotz den wirtschaftlichen Unsicherheiten über gut gefüllte Auftragsbücher verfügen und weiter Personal benötigen. Andererseits treibt mich die Sorge um, diesen Bedarf auch adäquat decken zu können“, so Prusik. Im April kamen die meisten Stellenangebote aus dem Produktions– und /​Fertigungsbereich mit 1.785 Angeboten und damit 36,2 Prozent aller bei der Agentur für Arbeit Aalen gemeldeten Stellen. Sehr gefragt sei auch Personal für den Bereich Verkehr/​Logistik/​Schutz und Sicherheit mit 840 Stellen, sowie für Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung mit 657 Stellenangeboten.

Zunehmend brisant zeige sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt für die Unternehmen. Hier verstärke sich der Trend zum Bewerbermarkt. So waren im Berichtsjahr seit 1. Oktober bisher 1950 Jugendliche als Bewerber und Bewerberinnen bei der Berufsberatung in der Arbeitsagentur und den Jobcentern gemeldet. Das sind 57 oder 2,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Demgegenüber stehen 2912 Ausbildungsstellen. Somit kommen rechnerisch 1,67 Ausbildungsstellen auf einen Bewerber /​eine Bewerberin.

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