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Nachrichten Schechingen

45 Jahre seit dem Tornado in Schechingen

Foto: RZ-​Archiv

Vor 45 Jahren verwüstete ein Tornado in einer zehn Kilometer langen und etwa 200 Meter breiten Zugbahn Teile von Schechingen und mehrere Bauernhöfe. Vor zehn Jahren traf es den Campingplatz am Hammerschmiedesee.

Donnerstag, 03. August 2023
Sarah Fleischer
54 Sekunden Lesedauer

Es war zwar gewittriges Wetter angesagt an jenem Hochsommertag 3. August 1978, doch am frühen Nachmittag schien noch die Sonne und die Welt auf der Frickenhofer Höhe sowie in und um Schechingen war noch in Ordnung. Doch kurz nach 16 Uhr passierte es. Augen– und Ohrenzeugen beschrieben eine pechschwarze, wirbelnde Wolkenwand, die sich zunächst am Striethof auf den Erdboden senkte und sich quer durch den Bauernhof, über Felder und durch Wälder von West nach Ost bewegte. Genau auf der Zugbahn des Wetterungetüms lag die Gemeinde Schechingen. Wer dort zum Glück daheim in halbwegs sicheren Wänden war, erzählte hernach von einem aufheulenden Geräusch, so als würde ein großer Lastwagen am Haus vorbei donnern. Dann habe etwa eine Minute lang das Haus gewackelt, Fensterscheiben gingen zu Bruch und teils seien sogar lose Dachziegel vom Nachbargebäude durchs Wohnzimmer geflogen. Wie ein mächtiger Faustschlag vom Himmel sei dieser Spuk gewesen.

Wie es zu diesem „Faustschlag“ kam, und warumn Tornados in dieser Region so oft vorkommen, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung. Die ist auch als Digital-​Ausgabe am iKiosk erhältlich.

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