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Atemberaubend — trotz Regen und Sturm

60 Schülerinnen und Schüler aus den Neunerklassen hatten das Glück, zu einer 5-​tägigen Studienfahrt ausgelost zu werden.

Samstag, 02. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 34 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (brd). Die Lehrer Maria Wagenblast und Klaus Klötzer hatten diese Reise ermöglicht und organisiert und waren bewährte Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen in der „Fremde“. Swetlana und Jeanette aus der Klasse 9c berichten über die Fahrt.
„Wir haben uns also mit Bus und Fähre bei einer Nachtfahrt auf den 14-​stündigen Weg nach Canterbury in Südengland gemacht. Das war zwar anstrengend, nicht besonders „schlafintensiv“, aber von daher auch lustig. In England erwarteten uns erstmal ungewohnte Sitten, wie das Fahren auf der „falschen“ Straßenseite und die typischen „süßen“ Vorstadthäuser. Und es hatte sich gelohnt: Im Laufe der Woche besichtigten wir die Altstadt von Canterbury, machten Ausflüge an die Küste, an Strände und schauten uns Schmugglerhöhlen an.
Aber das absolute Highlight war wohl London mit all seinen Sehenswürdigkeiten: Tower Bridge, Big Ben, Buckingham Palace. Vor diesen Gebäuden zu stehen, die man sonst nur aus dem Englischbuch kannte, war atemberaubend. Natürlich kam dabei das Shoppen auch nicht zu kurz. Dazu mussten wir uns auch durch die dort üblichen U-​Bahnen und Menschenmassen kämpfen und bekamen viel vom teuren Großstadtleben mit.
Das Wetter spielte leider nicht so mit und zeigte sich eben „very british“. Oftmals stürmte es und von starken Regenfällen wurden wir auch nicht verschont. Doch wir ließen uns davon nicht entmutigen. Untergebracht waren wir in Gastfamilien, von denen wir sehr herzlich empfangen wurden. Wir verbrachten leider nicht sehr viel Zeit mit ihnen, da wir abends oft todmüde ins Bett gesunken sind. Trotzdem fiel der Abschied am Ende den meisten schwer. Es waren sehr nette Menschen und man hatte sie, das Land und die Gewohnheiten, auch in der kurzen Zeit einfach in sein Herz geschlossen.
Im Rückblick auf die Reise können wir sagen, dass England eine tolle Erfahrung für uns war. Das Gute an so einer Reise ist, dass man keine typische Schulsituation im Klassenzimmer hat, sondern auf eine andere Weise etwas lernen und auch erleben kann. Ein solcher Aufenthalt bringt die Schüler näher zusammen, sie lernen, dass man einander akzeptieren muss, was auch Vorteile für die Schule schafft. Wir hoffen, dass diese Studienfahrt Tradition an unserer Schule wird damit auch die zukünftigen Schülerinnen und Schüler diese Chance nutzen können.“

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