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Nachrichten Ostalb

Sound“ von über 350 Instrumenten

Gerade noch rechtzeitig zum 6. Open Air-​Festival der Blasmusik am 1. Mai im sagenhaften Albuch stellte sich das sprichwörtliche Bartholomäer Festwetter ein. Von Wolfgang Stütz

Montag, 04. Mai 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
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BARTHOLOMÄ. Am 1. Mai war Bartholomä das Mekka der Blasmusiker. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Bürgermeister Thomas Kuhn und Vorstand Reinhard Kreisel vom ausrichtenden Musikverein Bartholomä, die erwartungsvolle Gästeschar. Landrat Klaus Pavel dankte den vielen Kräften und helfenden Händen, die das Miteinander der Blasmusiker der Ostalb ermöglichten. Vor zehn Jahren als Aktion der Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch erstmals durchgeführt, fand auch das 6. Open Air der Blasmusik guten Zuspruch. Auf dem zentralen Platz in Bartholomä, der Marktwiese, wo in diesem Jahr am 23. August auch die Rundfahrt beim Roßtag startet und endet, war die Bühne für über 300 Musiker aufgebaut. Auch war für viele Gäste ein einladender Festplatz hergerichtet.Moderiert von Holger Frey wurde den Besuchern auf der Bartholomäer Marktwiese Blasmusik unterschiedlichster Färbung geboten, von Abba bis zu Traditionsmärschen wie „Glück auf“ oder den „Kaiserjäger“. Dabei gelang es den sieben Musikvereinen aus den Orten rund um das Sagenhafte Albuch mit einem breites Spektrum die ganze Bandbreite heutiger Blasmusik aufzuzeigen.Bigbandsound folgte auf Polka und Marsch und solistische Einlagen ergänzten das Gesamterlebnis. Die Eröffnung übernahm der Musikverein Bartholomä und im halbstündigen Wechsel folgten die Musikvereine Königsbronn, Steinheim, Lautern, Essingen, Oberkochen und die Werkkapelle Spießhofer und Braun. Diese spielte abschließend zum Fahneneinmarsch auf. Was den Guggen ihr Monsterkonzert, das ist beim Open Air der Blasmusik das Megakonzert.Krönender Abschluss des Blasmusikfestivals war das Zusammenspiel aller beteiligten Kapellen. Es war optisch ein tolles Bild, als sich die über 300 Musiker bunt gemischt auf der Marktwiese platzierten. Ebenso beeindruckend auch der gemeinsame Sound. Mit „Böhmischer Traum“ und dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ klang das Festival aus und es war sicher nicht das letzte, denn man konnte schon die Freude am gemeinsamen Musizieren spüren.

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