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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

In der Hauptstelle der Kreissparkasse Ostalb in Schwäbisch Gmünd wurde der Hochschulpreis 2010 vergeben

Die Region voranbringen, indem Leistungen öffentlich gewürdigt und bekanntgemacht werden – mit dieser Zielsetzung folgte 1997 die Gründung der Sparkassenstiftung Ostalb. Gestern Abend wurden bereits zum zwölften Mal herausragende Hochschularbeiten aus dem Ostalbkreis von der Stiftung prämiert.

Freitag, 14. Januar 2011
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 5 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Die erneute Vergabe des Preises sei ein Beispiel für die gelungene Umsetzung dieser Ziele, so Landrat Klaus Pavel, der auch die Förderung der Innovation und Kreativität ansprach. Zusammen mit Sparkassendirektor Carl Trinkl vergab er die „Ostalb-​Oskars“ und das Preisgeld an die Preisträger. Pavel ermunterte die jungen Leute, die allesamt gebürtig aus einem anderen Landkreis stammen, auch nach dem Ende ihres Studiums im Land der Talente und Patente zu bleiben.
Pavel bezeichnete die Wettbewerbsbeiträge als wertvollen Schatz und als Basis für eine leistungsfähige Wirtschaft.
Die Deutschen zeichneten sich schon immer durch Bildung und Wirtschaft aus, so Sparkassendirektor Carl Trinkl. Das Kapitalvermögen der Sparkassenstiftung betrage zwischenzeitlich fünf Millionen Euro. „Das Geld alleine könnte ja gar nichts bewirken, wenn Sie nicht mitmachen würden“, so Trinkl an die Preisträger und Teilnehmer gerichtet. Insgesamt wurden 17 Arbeiten für den Hochschulpreis nominiert. Diese wurden unter drei Gesichtspunkten unter die Lupe genommen: Wissenschaftliche Komponente, Auswirkungen auf die Ostalb, Auswirkungen auf das Image der Hochschule.
Carmen Rieger und Thomas Birk von der PH Gmünd überzeugten mit ihren Arbeiten zum Thema „Vorschüler in Bewegung: Gestaltung, Durchführung und Reflexion von Sport– und Bewegungsstunden im Kindergarten Sternschnuppe in der Interventionsphase“ sowie „Vorschüler in Bewegung – Planung, Durchführung und Reflexion der Praxisphase“. Peter Basic, der mit Professor Dr. Dr. Axel Horn das Projekt betreute, stellte die Arbeiten vor. Beide, so lobte Basic, hätten großes Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Kindern bewiesen. So fand der praktische Teil der didaktischen Arbeit in 15 Kindergärten in Gmünd und Umgebung statt. Unter anderem wurden durch Spiele eine Untersuchung motorischer Fähigkeiten durchgeführt. Bei der Arbeit von Carmen Rieger lobte Basic die sehr gute zielgerechte Reflexion und die mit großer Sensibilität durchgeführte Dokumentation und bei Thomas Birk hob er u. a. die hohe Lernqualifikation hervor.
„Machbarkeitsuntersuchung zu hochtemperaturbeständigen Metall-​Matrix-​Verbundwerkstoffen“ heißt die Arbeit, mit der Andreas Häger von der Hochschule Aalen Technik und Wirtschaft einen „Ostalb-​Oskar“ gewann. Hierbei gehe es, so Dr. Alwin Nagel von der Aalener Hochschule, unter anderem darum, Energie zu sparen, beispielsweise durch bessere Gas-​Turbinen-​Werkstoffe. Nagel lobte auch Hägers großes private Engagement; seit kurzem ist er geprüfter Rettungstaucher beim DRK. „Er beherrscht das Eintauchen ins Wasser und in die Wissenschaft“, so Nagel, der unterstrich, wie wichtig es auch sei, immer wieder aufzutauchen aus der wissenschaftlichen Arbeit.
Anerkennende Worte gab es auch für die HfG-​Studenten Philip Fürstenhofer und Matthias Borowski mit ihrer Arbeit „Experiment Abfallprodukt – Designprojekt über das Verhältnis von Wegwerfen und Entwerfen“. „Auf so ein Thema muss man erst mal kommen“, so Professorin Gabriele Reichert. Die Studenten seien buchstäblich in jede Mülltonne gestiegen, so die Laudatorin. Wie aus Müll Innovatives entstehen kann, erklärten die Studenten dann mit einer Präsentation, die auch Bilder der innovativen Stühle, Teppiche etc. beinhaltete. Zum einen haben sie alten Möbelstücken einen neuen Charakter verliehen, zum anderen neues aus gewerblichen Abfällen erschaffen.

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