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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Samstag, 02. März 2013

Landesweite Schulkinowoche startet im Turm-​Theater

Das 20. Kinderkinofestival findet nächste Woche statt, die Schulkinowoche Baden-​Württemberg wurde schon am Freitag eröffnet – auch im Turm-​Theater. Zwei verschiedene Veranstaltungen, aber die selbe Zielgruppe: Kinder und Jugendliche.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Die Schulkinowoche ist eine landesweite Veranstaltung, deren Auftaktveranstaltung am Vormittag über die Bühne ging. 70 Kinos im Südwesten machen mit, 60 000 Schüler werden am Ende der Schulkinowoche vom 4. bis zum 8. März erfahren haben, dass sich ein Kinosaal auch als Lernraum eignet, in dem man einiges über die spezifische Bildsprache des Films, dessen Verhältnis zur Wirklichkeit und seine Wirkung auf die Betrachter erfahren kann.
Die Schüler werden bundesweit bei ähnlichen Veranstaltungsreihen in die Kinos geschickt, im letzten Jahr waren es 690 000, seit Beginn der Schulkinowochen3,5 Millionen. Wie immer bei solchen Unternehmungen stecken mehrere Organe dahinter: das Netzwerk für Film– und Medienkompetenz „Vision Kino“, das Landesmedienzentrum in Kooperation mit dem Kultusministerium, die Kreismedienzentren, die Stiftung Medienkompetenz, die MFG Filmförderung, die Landesanstalt für Kommunikation und die örtlichen Kinos. Vision Kino wiederum ist eine Gesellschaft, hinter dem u.a. die Filmförderungsanstalt und der Verband der Filmverleiher und die Gilde deutscher Filmkunsttheater stehen.
Filmbildung, sagte Birgit Stimpfig, die Medienpädagogin aus dem Kultusministerium, sei angebracht in einer Zeit, „in der große Teile des Weltwissens von Kindern und Jugendlichen über den Film vermittelt wird.“ Weshalb es ein medienpädagogischer Ansatz sei, Schüler morgens ins Kino zu schicken (in Begleitung von Lehrern). Anders als das Betrachten von Filmen auf Smartphones und Computerbildschirmen biete das Kino ein Gemeinschaftserlebnis. Mit pädagogischer Vor– und Nachbereitung lasse sich ein „zweites Auge“ öffnen – die Reflexion des Gesehenen mit Überlegungen, wie die Wirkungen der Bilder entstehen, wie Filmsprache entsteht und wie manipulativ Film sein kann. „Medienbildung ist auch Werte-​Erziehung. Ein eigenes Fach Medienbildung ist aber nicht sinnvoll, weil Medien überall im Alltag sind“, doch in den neuen Bildungsplänen werde die Medienbildung ein Schwerpunkt sein. In die selbe Kerbe hieb Peter Jaklin, der stellvertretende Direktor des Landesmedienzentrums, beim Eröffnungs-​Gespräch im Turmtheater. Michael Jahn, der bundesweite Projektleiter der Schulkinowochen, warb darum, Kinos als Lernorte anzuerkennen, „da sind an manchen Schulen dicke Bretter zu bohren.“ Doch in den Kinos könnten Filme „von vorne bis hinten ohne Störung und Unterbrechung betrachtet werden“, nicht zuletzt als Kulturgut und Kunstwerk. Dieter Krauß (LFG-​Filmförderung) sprach davon, dass Medienkompetenz auch ästhetische kompetenz sei: „Um Filmsprache zu verstehen, braucht man den großen dunklen Raum“, und sinnvoll sei es, sich zu konzentrieren „und weniger Popcorn zu essen.“ Das Kino brauche so engagierte Betreiber wie in Schwäbisch Gmünd. Turm-​Chef Walter Deininger spielte den Ball zurück: „Wir haben eine gute Filmförderung, das soll so bleiben.“ 2500 Kinder besuchen während Schulkinowochen und Kikife allein die Vormittagsvorstellungen, „das muss uns erst einmal einer nachmachen.“ OB Arnold hörte das gern: „Gmünd war immer ein starker Standort fürs Kino.“
200 junge Besucher sahen anschließend „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ und „The Liverpool Goalie“, dessen norwegischer Hauptdarsteller kurz vor die Leinwand trat und die Jugendlichen begrüßte, und „Am Ende eines viel zu kurzen Tages“. Hinterher fanden Filmgespräche statt. Von Montag bis Freitag ist eine Reihe von weiteren Filmen in der Schulkinowoche zu sehen, darunter „Ziemlich beste Freunde“, „Merida“, „Räuber Hotzenplotz“ und „More than honey“.

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 130 Sekunden.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 2111 Tagen veröffentlicht.


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