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Lokalnachrichten

» Ostalb | Dienstag, 18. Februar 2014

Benefiz-​Veranstaltung im Mittelbronn zugunsten der Sterntaler-​Kinder

Galerie (2 Bilder)

Johannes Dunkl, das rührige Multitalent aus Schechingen, liebt Kinder und Rolf Reusch, „Sternwirt“ aus Mittelbronn, liebt Kinder ebenso. Vor allem aber haben sie ein Herz für Kinder, die behindert sind.


Von Dorothee Wörner
GSCHWEND-​MITTELBRONN. Für sie veranstalteten sie in der Zeit „zwischen den Jahren“ eine Benefizlesung zum Thema Raunacht. Der Abend in der Gaststätte „Stern“ in Mittelbronn wurde am Cello musikalisch mitgestaltet von Mareike Wiedemann.
Es waren mysteriöse und magische Geschichten zu den „zwölf Nächten“, den so genannten „Raunächten“, die dem Publikum von Johannes Dunkl im „Stern“ erzählt wurden. Dabei trug er geheimnisvolle Geschichten von Sagengestalten wie den „Perchten, Schiachen und von Friga“ vor, Geschichten, die sich nur in den dunklen Raunächten vom 24. Dezember bis zum 5. Januar, zutragen sollen.
Begleitet wurde er von Mareike Wiedemann, die mit mystischen Klängen am Cello der Veranstaltung eine besondere Tiefe gab. Beide Künstler verzichteten zu Gunsten des Vereins Lebenshilfe Schwäbisch Gmünd auf ihre Gage. Unterstützt werden soll die Stiftung „Sterntaler“ der Gmünder Lebenshilfe, der Kindergarten „Villa Wirbelwind“, die Regenbogengruppe des Martinus-​Kindergartens und der Schulkindergarten „Sterntaler“.
Ein kleines Sterntaler-​Mädchen war es auch, das anlässlich der Lesung mit ihrem gerafften Schürzchen durch die Gaststätte ging und Geld für den guten Zweck einsammelte. Über 500 Euro, die an die Einrichtungen übergeben werden konnten, kamen dabei zusammen.
Wirt Rolf Reusch fühlt sich auch über die Bedeutung des Namens seiner Gaststätte „Stern“ verpflichtet, den Kindern ein wenig Licht in ihren Alltag zu bringen. Am vergangenen Wochenende lud er alle Kinder in den „Stern“ zum Mittagessen ein.
Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern nahmen sie Platz an Tischen, die bereits bunt dekoriert waren.
Auch Rosemarie Abele von der Lebenshilfe war gekommen, um gemeinsam mit den Kindern die Spende entgegenzunehmen. Besonders beeindruckend war der liebevolle Umgang des Pflegepersonals mit den zum Teil mehrfach behinderten Kindern. Zärtlich nahm beispielsweise Johannes den behinderten Lenny in den Arm, er hat sich nach seinem Abitur für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden. Nun hat Johannes vor, eventuell Sonderpädagogik zu studieren. „Das gibt es öfters“, sagte Rosemarie Abele, „dass sich junge Leute nach einem Praktikum bei unseren Kindern für diesen Studiengang entscheiden — und darüber freuen wir uns sehr“, lächelte die Vorsitzende der Lebenshilfe dem jungen Mann zu.

 

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