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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 01. Mai 2014

Gute Stimmung im Haselbachtal

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Die Feste am 1. Mai im Haselbachtal sind bekannt. Zum einen finden sich viele Familien mit Kindern dort ein, um ein paar nette Stunden bei Bier, Wurst und Pommes zu verbringen. Das Fest ist aber auch ebenso leider für wüste Trinkgelage bekannt geworden.

So kommen unzählige Jugendliche mit Bollerwagen und „Ghettoblaster“ zu Fuß aus Nah und Fern um den ersten Mai kräftig zu feiern. Nach Gerichtsverhandlungen in denen Schlägereien mit Verletzungen verhandelt wurden, vielen Schnittwunden und Betrunkenen mit Notarzteinsätzen wurde nun gehandelt. Die Polizei war in diesem Jahr mit rund 45 Polizeibeamten präsent. An den Zugängen zum Fest war stets die Polizei an Ort und Stelle. Polizeiwagen und die Uniformen sollen abschrecken. Dies reichte den Ordnungshütern nicht und so wurden bei verdächtigen Personen Handtaschen, Kofferräume und Bollerwagen unter die Lupe genommen. Am Wachthaus war Kontrollstellenleiter Timo Waldenmaier zuständig. Durch das trübe und regnerische Wetter ließen die Jugendlichen auf sich warten. „Es ist noch ruhig“ sagte er gegen 12 Uhr, während er mit seinen Kollegen eher gemütlich zusammenstand. Doch plötzlich näherte sich ein Auto. Sämtliche Beamte gingen in Bereitschaft — hielten das Fahrzeug an. Die Scheibe auf der Fahrerseite senkte sich. „Schönen guten Tag — führen sie Alkohol mit sich“. Kurze knappe Frage mit Hintergrund. Denn ein Einführen von Alkohol in das Gelände des Haselbaches ist zwischenzeitlich verboten. „Es ist viel Fingerspitzengefühl nötig, schließlich werden nicht alle kontrolliert“. Die Routine mache es aus, ein geschulter Blick sei unumgänglich in diesem Geschäft. Unter die Lupe genommen wurden vermehrt die Jugendlichen, die oft über die Stränge schlugen. „Nicht alle sind aufs Trinken aus“, sagte Waldenmaier — viele kämen um einen schönen Ausflug mit Freunden zu unternehmen. Gegen 15 Uhr sorgte die gute Stimmung am Fest für viel Gelassenheit: „Es ist absolut ruhig ohne Zwischenfall“, sagte ein Polizeibeamter, der gerade einen Kaffee am Dienstwagen zu sich nahm. Er sagte, dass die Jugendlichen andere Orte für die Partys suchen oder sich einfach verteilen. Nahe der Windhunderennbahn bei Lorch fand sich ein Pulk mit über 50 Jugendlichen ein um friedlich zu feiern. „Wir müssen nicht unbedingt ins Haselbach“. Sollten sie nicht ins Gelände kommen, sei dies nicht schlimm, dann würde die Kolonne einfach mit den bunten Bollerwagen weiterziehen. „Wichtig ist gute Musik, die Freunde treffen und etwas trinken — mehr nicht“.
 

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