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Nachrichten Rehnenhof-Wetzgau

Heimat im Himmelsgarten

Es war ein Heimspiel für die Vereine und öffentliche Einrichtungen. Schließlich war der Veranstalter des Stadtteiltages dieses Mal der Ort, an dem der Himmelsgarten beheimatet ist. Die Rehnenhöfler und Wetzgauer wussten jedenfalls ganz genau, wie man ein Publikum richtig unterhält.

Samstag, 28. Juni 2014
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 5 Sekunden Lesedauer

HIMMELSGARTEN. In den Ferien machten auch die Gmünder Stadtteile eine kleine Pause. Doch jetzt wird die Sparkassen-​Bühne wieder besetzt. Den Anfang machten die Einwohner von Rehnenhof und Wetzgau. Und gleich zu Anfang war das Zelt so voll wie selten. Dies fiel auch dem angehenden Ortsvorsteher Johannes Weiß auf, der als Moderator durch die Veranstaltung führte. „Ich bin schlichtweg überwältigt“, so seine knappen Worte. Er bedankte sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfer die dafür sorgten, dass der Tag nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne ein Erfolg wurde. In den Aufbaupausen erzählte er den Besuchern zudem die Geschichte von Wetzgau und Rehnenhof.
Den Anfang machten die Kinder der Kindergärten Kinderinsel und Sankt Koloman sowie der Waldkindergarten. Rund 100 junge Sängerinnen und Sänger betraten die Bühne und legten eine Show hin, dass die Bühne vibrierte. Das Publikum tanzte, klatschte, stampfte und hüpfte voller Begeisterung mit. Solch ein Jubel war selten in dem großen Zelt zu hören.
Anlässlich des Stadtteiltages bereitete die Friedensschule einen Klassiker der Kindermusikliteratur vor. Seit 25 Jahren ist die „Vogelhochzeit“ von Rolf Zuckowski ein musikalisches Vergnügen der besonderen Klasse. Etwa 50 Schüler bereiteten dieses Musikstück ein. Hier waren die Musical-​AG, Chor und Band beteiligt Sehr spielerisch und verspielt setzten die jungen Darsteller ihre Rollen um und bereiten damit ein beschwingtes und heiteres Musikvergnügen.
Neben der Bühne organisierte der Jugendraum ein Kinderschminken. Die Kleinen konnten sich in jede Figur verwandeln, die sie sein wollten. Ganz „harte“ Jungs und Mädels konnten sich auch ein Tattoo aufmalen lassen.
Zwischendurch schaute auch das Stadtoberhaupt Richard Arnold vorbei. Wetzgau-​Rehnenhof habe es geschafft in den letzten vier Jahren von Null auf 300 zu schießen. Jetzt könnten die Einwohner sogar Gäste aus Australien, den USA und Indien begrüßen. Er bekam auch das offizielle „Stadtteiltag“-Shirt überreicht, dass an dem Tag alle trugen. Darauf war zu lesen „Rehnenhof /​Wetzgau — einfach himmlisch.“
Die Musikschule Schönblick wollte sich auch vorstellen. Bianca Bühl interviewte die Gesangslehrerin Elke Gelhardt, die erklärte, dass man für Gesangsunterricht niemals zu alt ist. Sie habe Schüler der unterschiedlichsten Altersstufen, von acht bis 30 Jahren. Anschließend trat eine vierköpfige Kombo auf, die sonst nur zu den Jugendgottesdiensten zu hören ist. Bei „You raise me up“ fehlte nicht mehr viel, und die Zuschauer hätten ihrer Feuerzeuge in die Höhe gestreckt.
Der TV Wetzgau ist spätestens seit der deutschen Meisterschaft das Aushängeschild von Schwäbisch Gmünd. Ihr spektakulärer Auftritt zeigte die ganze Bandbreite des Vereins. Zu sehen waren die Jungen und Mädchen der Kunsturner sowie die rhythmische Sportgymnastik und die deutschen Meister.
Gegen Ende wurde es noch einmal richtig musikalisch. Die Voice Net Gospels unterhielten das Publikum mit ihren mitreißenden Songs bevor es am Abend noch zu einer Premiere kam. Die Band Madows und die Gschlampadn traten auf, um gemeinsam zu musizieren. Der perfekte Abschluss für einen perfekte

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