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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 26. September 2014

Wolfgang Leidig wird 60 und stellt sich neuen Aufgaben

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Seinen 60. Geburtstag feiert am heutigen Freitag Wolfgang Leidig. Er bekleidete von 2001 bis 2009 das Amt des Oberbürgermeisters in Schwäbisch Gmünd.

Unvergessen das sensationelle Abschneiden des Sozialdemokraten, als er sich seinerzeit bei seiner Wahl im „schwarzen Gmünd“ mit 67 Prozent gegen den CDU–Konkurrenten Klaus Rückert durchsetzte. Leidigs weiterer Berufsweg gleicht einer Achterbahnfahrt, denn acht Jahre später wurde er wiederum von Richard Arnold „entthront“.
Wolfgang Leidig ging zunächst nach Afrika, wo er sich im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Berater engagierte.
Im Zuge der personellen Zusammenstellung für die neue grünrote Landesregierung folgte er 2011 dem Ruf des „Superministers“ Nils Schmid in das Finanz– und Wirtschaftsministerium, wo Leidig zum Ministerialdirektor aufstieg und als die „Nummer 3“ im Ministerium etwa 400 Mitarbeiter führte. Im April 2014 dann die Überraschung: Wolfgang Leidig wurde von Nils Schmid aus diesem Amt wieder entlassen. Über die Gründe schwieg man sich in Stuttgart eisern aus.
Der in Ulm geborene Wolfgang Leidig studierte in Tübingen, Konstanz und in den USA, durchlief als Verwaltungs– und Wirtschaftsfachmann Stationen in Bundes– und Landesministerien in Berlin und Sachsen-​Anhalt, ehe er im wahrsten Sinne ein Gmünder wurde – als Oberbürgermeister und Kreisrat, auch als Altersgenosse und bis heute äußerst geschätztes und sachkundiges Mitglied im SPD–Ortsverein Schwäbisch Gmünd. „Ein überzeugter Sozialdemokrat durch und durch“, so heißt es aus Parteikreisen.
In seinen acht Jahren als Gmünder Oberbürgermeister setzte Wolfgang Leidig unter schwierigsten Bedingungen fleißig und zielstrebig einen Grundstein nach dem anderen für Gartenschau und Stadtumbau, wobei jede Menge kommunalpolitische Stolpersteine im Weg lagen.
Beharrlich kämpfte er auch für die Fortsetzung des – in jenen Jahren der Rezession – auch dramatisch ins Stocken geratenen Tunnelbaus. Kein Zweifel: Trotz besagter Achterbahnfahrt schlägt sein Herz für Schwäbisch Gmünd.
Theoretisch könnte sich nun der politische Alleskönner und Familienvater mit seinen Pensionsansprüchen schon gemütlich in den Ruhestand verabschieden. Nicht jedoch Wolfgang Leidig. Er überraschte nun dieser Tage seine Weggefährten mit einer neuen, außergewöhnlichen beruflichen Herausforderung: So wie er seinerzeit als GIZ-​Regierungs– und Wirtschaftsberater in Kenia, Tansania und Uganda unterwegs war, so schlägt er nun ab nächsten Monat sein Büro in der indischen Hauptstadt Delhi auf.
„Spannende Themen warten in Indien auf mich“, erklärt Leidig. Es gehe in diesem Schwellenland mit seinen 1,3 Milliarden (!) Menschen um Mittelstandsförderung und Innovationspolitik, auch um erneuerbare Energien. Und was dem Sozialdemokraten auch am Herzen liegt ist das Voranbringen von sozialverträglichen Wirtschafts– und Arbeitsstrukturen.
Aber erneut betont Wolfgang Leidig, dass er „Pendler“ und damit Bürger von Schwäbisch Gmünd bleiben werde.

 

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