Direkt zum Inhalt springen
Startseite Rems-Zeitung bei Facebook  Rems-Zeitung bei Google+  Rems-Zeitung bei Telegram  Rems-Zeitung bei Twitter  Rems-Zeitung bei Flipboard  Rems-Zeitung Alexa Skill  Rems-Zeitung bei iKiosk  Rems-Zeitung als E-Paper  Kontakt
Ihre Ansprechpartner in der Lokalredaktion
Die Geschichte der Rems-​Zeitung
Ihre Ansprechpartner in der Werbeberatung
Unsere Mediadaten als PDF
Unsere Themenwelten /​Sonderveröffentlichungen
Ihre Ansprechpartner im Bereich Abo und Service
Kostenloses Probeabo
Kennenlernabo für Neukunden
Aktionsabo für Neukunden
Klassikabo / Digitalabo
Unser Leser werben Leser Prämienprogramm
Nachsendung und Lieferunterbrechung
Übersicht Leserreisen
Übersicht Bücher und mehr
Private Kleinanzeige online aufgeben
Schwäbisch Gmünd
Rosenstein
Lorch
Leintal/Frickenhofer Höhe
Schwäbischer Wald
Waldstetten/Stuifen
Welzheimer Wald
Ostalbkreis

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Dienstag, 25. August 2015

Zum Tod des Gmünder Künstlers Ed Sommer

Es war seine Überzeugung, dass der Mensch als Summe seiner Geschichten lebt und zu verstehen ist. Dafür war der Gmünder Künstler Ed Sommer sicher selbst ein Beispiel. Im Alter von 82 Jahren ist er in der vergangenen Woche gestorben.

SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Es war in den letzten Jahren viel stiller geworden um den Künstler, der einst so von sich reden machte und so beredt war. In seiner Heimatstadt hatte er schon lange keine Ausstellung mehr, wohl aber arbeitete er mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe zusammen. Dort fand im Herbst 2014 eine umfassende Ausstellung seines Werkes statt. Gezeigt wurden in der Schau mit dem Titel „Planetare Allianz“ neben Malerei, Skulpturen und fotografischen Arbeiten auch einige seiner frühen experimentellen Filme, die digitalisiert und restauriert wurden.
Experimente wagte Ed Sommer noch in seinen späten Lebensjahren, am ZKM ließ er 2012 auch seine „Poetexte“ genannten „Partituren für drei Stimmen“ aufführen – klangassoziative Reihen, deren Worte und Sätze Sinn aufscheinen lassen, aber gleich wieder verlöschen. Schon die Wortschöpfung „Poetexte“ konnte man programmatisch verstehen, als Synthese aus (Edgar Allen) Poe, Poet und Text. Die Beschäftigung mit dem Fließenden und Vorübergehenden war das große Lebensthema von Ed Sommer und seiner Kunst, die vom Rand ins Zentrum führen wollte, vom Vereinzelten zum großen Ganzen. Der Künstler als Suchender, als um Erkenntnis Ringender – das wurde seine Lebensfigur. (Mehr in der Rems-​Zeitung vom 25. August).

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 58 Sekunden.

Digital als Ausgabe-PDF oder klassisch mit Trägerzustellung:
Testen Sie die Rems-Zeitung 10 Tage kostenlos und unverbindlich!

Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 1206 Tagen veröffentlicht.


QR-Code
remszeitung.de/2015/8/25/zum-tod-des-gmuender-kuenstlers-ed-sommer/