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Empörung über rechtsradikale Schmierereien in Gmünd

Helle Empörung haben am Wochenende in Schwäbisch Gmünd Parolenschmierereien gegen den Islam und gegen die Polizei u. a. mit Hakenkreuzen an der Moschee in der Becherlehenstraße, am Aussichtspunkt Lindenfirst und an geparkten Lkw ausgelöst.

Sonntag, 25. September 2016
Rems-Zeitung, Redaktion
33 Sekunden Lesedauer

Die türkisch-​muslimische Gemeinde reagiert verunsichert. „Einige haben auch Angst“, sagt Vorsitzender Emin Cakmak. Bei einer Vorstandsversammlung zeigte sich gestern das Gremium namens der Gemeinde im Gespräch mit der Rems-​Zeitung fest davon überzeugt, dass dies eine Tat von gesellschaftlichen Außenseitern gewesen sei. „Wir werden solchen Leuten keine Chance geben und unseren seit 1964 eingeschlagenen Weg der Integration, Freundschaft und des interreligiösen Dialogs in Gmünd fortsetzen.“ In einer ersten Stellungnahme zeigt sich auch Bürgermeister Bläse beschämt und enttäuscht, dass so etwas passieren konnte. Die Polizei ermittelt. Auch Videoaufnahmen werden ausgewertet. Als Tatzeitpunkt wird „nach Mitternacht“ vermutet. Hinweise an das Polizeirevier, Tel. 07171/​3580.

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