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Polizist mit Pistole bedroht

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Polizisten des Gmünder Polizeireviers mussten am Donnerstagabend in Heubach einen Einsatz bewältigen, der hätte dramatisch enden können. Es gab keine Verletzten, obwohl es im schlimmsten Fall auch einen Toten hätte geben können.

Freitag, 29. März 2019
Heinz Strohmaier
56 Sekunden Lesedauer

Mehrere Streifenbesatzungen rückten gegen 20 Uhr in Heubach in die Grabenstraße aus, nachdem dort gegen 20 Uhr in der Nähe einer Kirche ein Mann mit einer Schusswaffe gemeldet worden war. Vor Ort angekommen, stießen vier der eingesetzten Polizisten auf einen 27-​jährigen Mann, der sie sogleich mit einer Schusswaffe bedrohte. Dabei richtete er die Pistole nach und nach auf die Beamten und forderte sie auch auf, ihn zu erschießen. Er richtete die Waffe zeitweise auch gegen sich selbst.
Trotz der massiven Bedrohungssituation blieben die Polizisten besonnen und machten nicht von ihren Schusswaffen Gebrauch. Obwohl einer der Polizisten die Pistolenmündung auf sich gerichtet sah, schaffte eben dieser Polizist es über mehrere Minuten hinweg auf den Mann einzureden und ihn zu beruhigen. Letztlich konnte er den 27-​Jährigen zur Aufgabe bewegen, so dass dieser die Pistole ablegte und niemand Schaden nehmen musste.
Wie sich später herausstellte war der Mann es selbst, der die Polizei gerufen hatte. Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand, so dass er nach einer ärztlichen Vorstellung in eine Fachklinik eingeliefert wurde. Bei der Waffe handelt es sich um eine Luftdruckwaffe, für dessen Führen ein Waffenschein erforderlich wäre. Strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet und dauern an.

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