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Biker zu Fuß auf dem Standstreifen

Die fehlenden technischen Grundkenntnisse über sein Motorrad haben am Dienstagnachmittag einen 57 Jahre alten Motorradfahrer zu einem unnötigen Spaziergang auf der B 29 gezwungen. Der Biker war gegen 16:30 Uhr auf der Bundesstraße 29 von Urbach in Richtung Schorndorf unterwegs, als er infolge einer vermeintlichen Panne seine Honda in der Nothaltebucht am Sünchentunnel abstellte.

Mittwoch, 11. September 2019
Heinz Strohmaier
41 Sekunden Lesedauer

Nachdem er das Motorrad nicht mehr zum Laufen brachte und er auch kein Smartphone mitführte, wollte er zu Fuß nach Urbach zum Bahnhof laufen, um seine Reise mit dem Zug fortzusetzen. Hierbei ging er auf dem Standstreifen, entgegen der Fahrtrichtung, und wurde von mehreren Verkehrsteilnehmern über Notruf gemeldet. Eine alarmierte Streife griff den 57-​Jährigen auf der Bundesstraße auf und fuhr ihn zurück zum Motorrad. Dort begutachteten die beiden erfahrenen Beamten die Honda und stellten schnell fest, dass lediglich der Notaus-​Schalter aktiv war. Nachdem der Schalter in die richtige Position gestellt war, ließ sich das Motorrad wieder problemlos starten. So konnte der überraschte Biker seine Fahrt nach einem verkehrserzieherischen Gespräch fortsetzen.

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