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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Kinobetreiber Walter Deininger zieht ein düsteres Resümee für die Branche

Foto: mia

In 40 Jahren musste das KKF nicht schließen. Nun bleiben dort zum zweiten Mal in diesem Jahr die Stühle auf den Tischen. Betreiber Walter Deininger zieht ein Resümee. Zum Glück gibt es noch die Auszeichnungen und die Hilfen.

Mittwoch, 11. November 2020
Eva-Marie Mihai
47 Sekunden Lesedauer

Er habe aktuell sehr gemischte Gefühle, sagt Walter Deininger, Betreiber des Brazilkinos und der KKF-​Kneipe in Schwäbisch Gmünd. Nach dem ersten Lockdown habe er wieder eröffnet. „Da ging es sehr träge los. Die Leute hatten verständlicherweise Angst vor dem Virus.“ Das habe man schon gespürt. Vor allem, weil er im Programmkino eher ein älteres Publikum habe. Und als sich das Kino wieder erholt habe, „da kam der erste November“.
Dabei sei ihm bewusst, dass man auf die Pandemie reagieren müsse. Allerdings sei es schwer, den Leuten klarzumachen, dass gerade Gaststätten und Kinos geschlossen werden. „Das sind keine Ansteckherde.“ Im Gegenteil, er wisse keinen sichereren Ort als das Kino, in dem man die Hygienemaßnahmen umsetzen könne. Im KKF habe er die Hygienemaßnahmen über das Maß erfüllt.

Obwohl er den Lockdown übersteht, befürchtet er ein großes Kinosterben. Was das für sie Kultur bedeutet, erklärt er im Artikel am 12. November in der Rems-​Zeitung.

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