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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Impfen gegen Corona: Eindringlicher Appell der Kreisärzteschaft Gmünd

Foto: Tim Reckmann, pixelio

Angesichts dessen, dass inzwischen wieder dringende chirurgische Eingriffe verschoben werden müssen, richtet sich die Kreisärzteschaft Gmünd mit einem Impfappell an die Bürger.

Donnerstag, 11. November 2021
Nicole Beuther
1 Minute 13 Sekunden Lesedauer

„Die Coronaimpfung schützt nicht nur mich selbst, sondern auch andere!“ Mit diesem klaren Bekenntnis zur Impfung fasst der Vorsitzende der Gmünder Kreisärzteschaft, Dr. Erhard Bode, die Stimmung im Ärztevorstand zusammen.
Angesichts steigender Coronainfektionen komme es primär bei Ungeimpften zu schweren Verläufen, in denen eine Krankenhausbehandlung und oft eine Intensivpflege erforderlich werde.
Dies blockiere in erheblichem Maße die Behandlungskapazitäten in den regionalen Krankenhäusern nicht nur für Covid-​19 Patienten, sondern auch für alle anderen schweren Erkrankungen, weswegen andere Erkrankungen teilweise nicht im notwendigen Umfang diagnostiziert und behandelt werden können.
Inzwischen müssten bereits wieder dringende chirurgische Eingriffe wie z. B. bei Tumorpatienten aufgeschoben werden, mit der Folge schlechterer Heilungschancen. Deshalb richtet die Ärztevertretung einen eindringlichen Impfappell an die Bevölkerung. „Wer noch nicht geimpft ist, sollte sich jetzt dringend impfen lassen“, so der Gmünder Lungenfacharzt weiter. Zudem sei die Auffrischimpfung, oft auch Boosterung genannt, für alle Berechtigten angeraten.
Impfungen seien weiterhin über viele Hausärzte, die Impfstation an der Schwerzerhalle, bei Betriebsärzten und an vielen mobilen Impfstationen möglich.
Ausdrücklich wendet sich der Vorstand der Kreisärzteschaft gegen die Aussage, dass eine Coronaimpfung nur sich selbst schütze. Es gelte: Wer sich impfen lässt, hat selber mehr Sicherheit, schützt seine Mitmenschen vor Erkrankung und das Gesundheitswesen vor Überlastung in dem er nicht dringende Hilfe für Andere schwer Erkrankte blockiert. So die kurze Zusammenfassung des Vorstandes der Kreisärzteschaft.
Die bisher bewährten Regeln zur Vermeidung einer Infektion seien auch weiterhin sinnvoll, so der Vorstand weiter. So sei weiterhin anzuraten, Abstand einzuhalten, eine ordentliche Händedesinfektion durchzuführen und vor allem in Räumen eine Maske zu tragen.
Auch sollte schon bei leichten Symptomen ein Coronatest durchgeführt werden, der bei Nichtgeimpften ohnehin zur Routine gehören sollte.

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