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Nachrichten Heubach

Computer-​Betrug: Seniorin aus Heubach verlor mindestens 6000 Euro

Symbol-​Foto: gbr

Wegen angeblicher Probleme mit ihrem Computer vertraute eine 72-​Jährige aus Heubach einem Betrüger die Zugangsdaten an. Der nutzte das schamlos aus und überwies per Online-​Banking mindestens 6000 Euro vom Konto der Seniorin auf ein ausländisches Konto.

Donnerstag, 02. Dezember 2021
Gerold Bauer
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Im Laufe des Mittwochs erschien auf dem Laptop-​Bildschirm einer 72-​Jährigen eine Telefonnummer mit dem Hinweis auf, dass sie sich unter der Nummer bezüglich eines Problems mit ihrem Computer melden sollte. Seniorin kam der Aufforderung nach, da ihr PC offenbar auch nicht mehr richtig funktionierte.
Ihr Gesprächspartner brachte die 72-​Jährige dann dazu, ihm — zu Lösung des Problems — Fernzugriff auf ihren Rechner zu erlauben. Auf diese Weise gelangte der Unbekannte an die Bankdaten der gutgläubigen Frau und überwies im Laufe des Tages mindestens 6600 Euro ins Ausland.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei Hinweise, wie man sich vor solchen Internet-​Betrügern schützen kann:

- Seriöse Unternehmen wie z.B. Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein „Servicemitarbeiter“ bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben, legen Sie einfach den Hörer auf.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten zum Bankkonto oder zu Kreditkarten beziehungsweise Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.
- Wenn Sie Opfer wurden: Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich Passwörter. Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm löschen. Nehmen Sie Kontakt zu Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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