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Nachrichten Ostalb

Corona-​Situation zu fragil, um bereits aufzuatmen

Foto: gbr

Seit Tagen fiebert man auf der Ostalb jenem Tag entgegen, an dem die Corona-​Inzidenz wieder unter die magische Zahl von 100 rutscht. Dies wird — sofern es keinen „Ausrutscher“ bei den Neuinfektionen gibt – am Donnerstag, 20. Mai, aller Wahrscheinlichkeit nach der Fall sein! Damit die für Werte unter 100 vorgesehenen Lockerungen aber in Kraft treten können, muss dieser Wert stabil sein.

Donnerstag, 20. Mai 2021
Gerold Bauer
56 Sekunden Lesedauer

Stabil heißt in diesem Fall, dass an fünf aufeinander folgenden Werktagen der Inzidenz-​Wert von 100 nicht mehr überschritten wird — wobei der erste Tag laut den verbindlichen Richtlinien des Robert-​Koch-​Instituts gar nicht zählt, sondern diese Frist erst am Tag danach beginnt. Zieht man dann auch noch das kommende lange Wochenende sowie die Zwei-​Tages-​Frist zwischen Veröffentlichung und Wirksamkeit einer Verordnung ab, könnten im Ostalbkreis selbst unter optimalen Bedingungen die Lockerungen erst ab dem Samstag nach Pfingsten gewährt werden.
Auch auf die Gefahr hin, als Pessimist gebrandmarkt zu werden, hält sich die Euphorie bei Landrat Dr. Joachim Bläse derzeit noch sehr in Grenzen. Die Corona-​Situation sei derzeit noch zu fragil, um wirklich aufzuatmen. Schon eine Infektionskette bei einem einzigen Familienfest könnte ausreichen, um wieder über 100 zu kommen.

Warum es weiterhin und trotz vieler Impfungen auf die Vernunft und die Sorgfalt eines jeden Einzelnen ankommt, damit die Zahlen nicht wieder nach oben gehen, wird in der RZ-​Ausgabe vom 20. Mai ausführlich erklärt!




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