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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

21 Millionen für „The Länd“

Foto: picture alliance/​dpa | Bernd Weißbrod

Knapp zwei Monate alt ist die „The Länd“ Kampagne, mit der Baden-​Württemberg sich neu erfinden will, und die satte 21 Millionen Euro kostete. Was hätte man mit dem Geld noch machen können?

Mittwoch, 05. Januar 2022
Sarah Fleischer
45 Sekunden Lesedauer

Der neue Slogan soll Baden-​Württemberg ein internationales, innovatives Image verleihen und ausländische Fachkräfte anlocken. Inwiefern das klappen wird, darüber gibt es geteilte Meinungen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kosten von rund 21 Millionen Euro — denn mit dieser Summe hätte sich vieles finanzieren lassen, das sinnvoller erscheinen mag. Eine Subvention von Schüler– oder Seniorenticktes für den öffentlichen Nahverkehr etwa. Auch der Erwerb einer Baufläche in der Größe von fünf Fußballfeldern, mitsamt anschließendem Bau von 12 Mehrfamilienhäusern wären mit einem Budget von 21 Millionen Euro möglich.
Während der Pandemie wieder aufgeflammt ist auch die Debatte um die Erhöhung der Gehälter von Pflegekräften. Momentan beträgt der Bruttoarbeitgeberlohn einer Pflegefachkraft 50.000 Euro, mit 21 Millionen Euro könnte man demnach 2.100 Jahresgehälter auf 60.000 Euro aufstocken.

Welche weiteren Investitionen für 21 Millionen Euro möglich sind, und wie viele Leberkäswecken man dafür bekommt, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung.

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