Direkt zum Inhalt springen

Nachrichten Ostalb

Land will LEA Ellwangen bis 2026 weiter betreiben

Foto: picture alliance /​Jason Tschepljakow/​onw | Ostalb Network

Das Ministerium für Justiz und Migration hält weiter an einer befristeten Verlängerung der Ellwanger Landeserstaufnahmestelle (LEA) fest, bis eine Verlegung auf ein Böblinger Krankenhausareal möglich wird. Angesichts der aktuellen Lage sei die LEA unverzichtbar.

Donnerstag, 01. Dezember 2022
Sarah Fleischer
39 Sekunden Lesedauer

Das hat Stefan Lehr, Leiter der Abteilung „Migration“ beim Ministerium der Justiz und Migration, in einer Sondersitzung des Ellwanger Gemeinderates zu diesem Thema deutlich gemacht. Damit hält das Land, entgegen dem Bestreben der Stadtverwaltung Ellwangen, daran fest, die Landeserstaufnahmestelle über das festgesetzte Vertragsende am 31. Dezember hinaus, weiterbetreiben zu wollen. „Die Landeserstaufnahmestellen bilden das Rückgrat der Aufnahme von Geflüchteten“, betonte Lehr in seiner Rede. „Es ist derzeit nicht im Ansatz erkennbar, dass sich in der Entwicklung was ändern könnte.“ Stand 8. November sind in der LEA 1137 Menschen untergebracht.

Wann der vom Land geplante Umzug nach Böblingen stattfinden könnte und welche Pläne die Stadt Ellwangen für das LEA Areal hat, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

Interesse an der kompletten Digitalausgabe?
Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk

14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung

1950 Aufrufe
159 Wörter
56 Tage 10 Stunden Online

Beitrag teilen


QR-Code
remszeitung.de/2022/12/1/land-will-lea-ellwangen-bis-2026-weiter-betreiben/