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Bundespflichtdienst für soziales Engagement – ist das die Lösung?

Symbol-​Foto: gbr

Kliniken, Pflegeheime und viele andere soziale Dienste im Raum Schwäbisch Gmünd haben ein akutes Personalproblem, das sich von Jahr zu Jahr verschärft. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Idee des Bundespräsidenten, einen Bundespflichtdienst für soziales Engagement in der Gesellschaft einzuführen, vor Ort eine Erleichterung brächte.

Dienstag, 14. Juni 2022
Gerold Bauer
53 Sekunden Lesedauer

In Straßdorf steht ein nagelneues und perfekt ausgestattetes Pflegeheim fast zur Hälfte leer, weil das DRK dort händeringend, aber bisher nur mit unzureichendem Erfolg Personal für die Betreuung der pflegebedürftigen Menschen sucht. Und gleichzeitig steigt aufgrund der demographischen Entwicklung die Notwendigkeit, dass mehr Menschen in solchen Einrichtungen tätig sind. Denn mit der höheren Lebenserwartung wächst der Pflegebedarf und gleichzeitig treten innerhalb der nächsten Jahre die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand.
Immer wieder hört man von Verantwortlichen in den Einrichtungen, dass es ein großer Fehler war, anno 2011 mit der Wehrpflicht auch den Zivildienst auszusetzen. Nicht zuletzt deshalb, weil so mancher, der anstelle des Grundwehrdienstes in einer sozialen Einrichtung half oder zur Unterstützung der Fachkräfte einen Krankenwagen fuhr, dabei die Freude an der sozialen Arbeit entdeckt und danach einen entsprechenden Beruf gewählt hat.

Lesen Sie am 14. Juni in der Rems-​Zeitung, wie Verantwortliche im Gmünder Raum ganz konkret auf die Frage antworten, ob ein Bundesfreiwilligendienst eine Lösung für aktute Personalprobleme in sozialen Einrichtungen vor Ort wäre!

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