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Ende des Tankrabatts: Das sagen Verbraucher

Foto: fleisa

Nur noch fünf Tage: Ab September könnten Kraftstoffe wieder deutlich teurer werden, womöglich sogar noch teurer als vor dem Tankrabatt. Nicht nur Privatleute, sondern auch Transport– und Logistikunternehmen rechnen mit dem Schlimmsten. Wie lässt sich auch in Zukunft beim Tanken Geld sparen?

Donnerstag, 25. August 2022
Sarah Fleischer
1 Minute 12 Sekunden Lesedauer

Der Tankrabatt – er sollte in den vergangenen drei Monaten Autofahrer entlasten, nachdem durch die rasant steigende Inflation und den Ukrainekrieg Energie, Lebensmittel und auch Kraftstoffe deutlich teurer geworden waren. Also wurden die Steuern auf Kraftstoffe gesenkt: Bei Benzin um 35 Cent pro Liter, bei Diesel um 17 Cent pro Liter. Wie das Neun-​Euro-​Ticket läuft diese Entlastungsmaßnahme zum 1. September aus. Sollte man also noch ein letztes Mal volltanken, bevor die Preise im September vielleicht wieder durch die Decke schnellen?
Wie stark die Preise ansteigen, das lasse sich noch nicht genau sagen, so Julian Häußler, Pressesprecher des ADAC Württemberg: „Generell ist die Prognose für die Spritpreise schwierig, da sie von vielen Faktoren wie Ölpreis, wirtschaftlicher Lage und der Nachfrage an den Tankstellen abhängen.“
An einigen Gmünder Tankstellen rechnen die Mitarbeitenden mit hoher Nachfrage in den kommenden Tagen, auch wenn momentan noch wenig los sei. Fragt man die Autofahrer, wünschen sich viele auch weiterhin günstigere Spritpreise — auch, wenn die Wirkung unterschiedlich zu spüren war, je nachdem, wie regelmäßig das Auto benutzt wird.
Dass die Spritpreise wieder steigen, ist nicht nur für Privatpersonen ein Problem. Transport– und Logistikunternehmen sind besonders betroffen. Der Verband Baden-​Württembergischer Omnibusunternehmen und der Bundesverband Logistik und Verkehr machen in Pressemitteilungen auf ihre heikle Situation aufmerksam, fordern Unterstützung seitens der Politik.

Was genau die Transport– und Logistikunternehmen fordern und welche Tipps laut dem ADAC beim Sparen an der Zapfsäule helfen, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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