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Ausflugstipp: Das Schloss Untergröningen

Foto: fg

Das Renaissance-​Schloss wurde 1563 erbaut und im 18. Jahrhundert grundlegend umgestaltet. Wer den Fußweg zum Untergröninger Schloss nicht scheut, wird mit einem beeindruckenden Rundblick auf das Kochertal belohnt.

Samstag, 10. September 2022
Franz Graser
43 Sekunden Lesedauer

Wann zum ersten Mal auf dem Untergröninger Schlossberg eine Burg stand, lässt sich nicht nachweisen. Erstmals erwähnt wurde sie im 14. Jahrhundert. Möglicherweise diente die Burg dem Schutz eines Handelsweges, der die Klöster Murrhardt und Herbrechtingen miteinander verband. Denkbar ist aber auch, dass sie ein vorgeschobener Grenzposten war und argwöhnisch in Richtung des Virngrundwalds des Ellwanger Klosters blickte. Die heutige Form erhielt das Schloss ab dem Jahr 1557, als nach und nach die Flügel im Stil der Renaissance und des Barocks neu erbaut wurden.

Der Kunstverein KISS mit seinen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst hat das Schloss weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Ambitionierte Radfahrer kommen bei der Radtour „Große Tagestour durch Flusstäler vorbei an Schlössern“ am Schloss Untergröningen vorbei. Das Schloss ist hier zu finden und ist auch auf komoot erwähnt.

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