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Ostalb: Schädling im Schlaraffenland

Foto: picture alliance /​blickwinkel/​F. Hecker

In trockenen Wäldern fühlen sich Borkenkäfer pudelwohl – und haben zudem in den warmen Sommermonaten ideale Bedingungen, um sich zu vermehren. Daten eines Landesministeriums zeigen: Die befallene Waldfläche wächst weiter.

Dienstag, 06. September 2022
Alexander Gässler
51 Sekunden Lesedauer

Die gute Nachricht zuerst: Die Ausbreitung der Schadflächen hat sich in den Wäldern Baden-​Württembergs seit 2020 merklich verlangsamt. Kamen 2018 noch rund 7000 Hektar Schadwald und im Jahr 2020 sogar 11 000 Hektar hinzu – umgerechnet mithin mehr als 15 000 Fußballfelder –, lagen die Zahlen im vergangenen und dem laufenden Jahr mit rund 5000 und 3000 Hektar (Prognose) deutlich darunter.

Weiterhin ist die Größenordnung allerdings erschreckend. An den genannten Holzeinschlägen, erklärt Pressesprecher Jonas Esterl vom Landesministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, trage nicht nur der Borkenkäfer Schuld, sondern auch abiotische Faktoren wie Sturm, Schneebruch und Dürren sowie andere Schädlinge wie Pilze spielten mit hinein. „Eine eindeutige Ansprache der Schadursache ist in vielen Fällen nicht möglich, da es sich meist um einen Komplex aus verschiedenen Ursachen handelt“, begründet Esterl, warum die vom Borkenkäfer – bei dem es sich im Übrigen um eine breit gefächerte Unterfamilie der Insekten handelt – verursachten Schäden nicht separat erfasst werden.

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