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Nachrichten Bartholomä

Zeitreise in der Museumsscheune Bartholomä

Foto: jtw

Die Museumsscheune im Amalienhof in Bartholomä wird 25 Jahre alt. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz haben die „Amalienhofrentner“ sie zu einem Schmuckstück ausgebaut. Doch Schmuckstücke brauchen Pflege – viel Pflege. Aber wie das so ist bei Rentnern: Man wird nicht jünger. Doch jetzt soll erst mal gefeiert werden.

Sonntag, 13. August 2023
Jürgen Widmer
56 Sekunden Lesedauer

Zeitreisen sind eigentlich ganz einfach. Von wegen DeLorean, Blitzschlag und wirres Haar, wie in „Zurück in die Zukunft“. Braucht es nicht! Wer in Bartholomä ganz tief in die ferne und nähere Vergangenheit eintauchen will, der besucht einfach die Museumsscheune im Kulturhof Amalienhof.
In dem mächtigen Bau weht er, der Geist vergangener Zeiten. Kenntnisreich und liebevoll präsentieren hier die Amalienhofrentner, deren Leistung selbst auch museumswürdig wäre, die Schätze aus vergangenen Tagen, die früher schlichtweg Alltagsgegenstände waren. Heute wirken sie manchmal rätselhaft, denn wer kennt noch einen Flachskamm oder weiß, wie ein Spinnrad funktioniert?
Schulbänke, bei denen Helikopter-​Eltern Schnappatmung bekommen, Werkzeuge, die jeder Arbeitsschutzvorschrift Hohn sprechen: Die guten, alten Zeiten waren meist weniger gut, als es der nostalgievernebelte Rückblick vorgaukelt. Statt Digitalisierung war harte, körperliche Arbeit gefragt.
Erwin Ritz und seine Mitstreiter wollen den Blick auf die dörfliche Vergangenheit am Leben halten. „Bei vielem wissen die Menschen ja gar nicht mehr, wofür es gut war“, sagt er.

Wie es zur Museumsscheune kam, und was die Amalienhofrentner zum 25. Geburtstag des Museums planen, lesen Sie am Wochenende in der Rems-​Zeitung.

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