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Sportlerehrung: Michael Svoboda ist Gmünder Sportpionier des Jahres 2023

Foto: Astavi

Michael Svoboda war viele Jahrzehnte lang für seinen Heimatverein TV Bargau im Ehrenamt engagiert. Zudem war er aktiv an der Entwicklung des Gmünder Sports beteiligt – auch als Vorsitzender des Stadtverbands Sport.

Freitag, 19. Januar 2024
Thomas Ringhofer
1 Minute 52 Sekunden Lesedauer

Seit 1975 wird im Rahmen der Sportlerehrung die Auszeichnung als Sportpionier vorgenommen – für eine herausragende Persönlichkeit, die sich in besonderem Maße um den Sport in Gmünd verdient gemacht hat. Die Wahl des Stadtverbands Sport Schwäbisch Gmünd fiel für das Jahr 2023 auf einen Mann, der „sich über viele Jahrzehnte hinweg in vielfältiger Weise für den Sport in unserer Stadt, insbesondere aber für das Turnen in Bargau eingesetzt hat“, leitete Ralf Wiedemann seine Laudatio ein.

Der Verbandsvorsitzende blickte im Hans-​Baldung-​Grien-​Saal auf das Leben und Wirken des neuen Sportpioniers Michael Svoboda: „Ein waschechter Gmünder, der im Jahr 1962 als ältestes von sechs Kindern in Schwäbisch Gmünd geboren wurde und schon als kleiner Junge großes Interesse am Sport hatte“, so Wiedemann. Svoboda sei daher bereits Anfang der 1970er-​Jahre in den TV Bargau eingetreten und dort seit mehr als 50 Jahren Mitglied. Und wie es sich für einen guten Bargauer gehöre, sei er danach auch dem FC Bargau beigetreten. Diese Doppelmitgliedschaften würden dazu führen, „dass die beiden Vereine mehr Mitglieder haben, als Bargau Einwohner.“

Wie der Vorsitzende weiter beschrieb, habe Michael Svoboda für die damalige Zeit nicht wie so viele Jungs typisch mit Fußball begonnen, sondern mit dem Turnen. Aber ganz ohne Ball sei es dann doch nicht gegangen, denn er spielte später parallel einige Jahre lang Handball und Fußball. Der Schwerpunkt habe allerdings zweifelsfrei beim Turnen gelegen, das er mehr als 25 Jahre lang ohne Unterbrechungen ausgeübt hat. „Michael Svoboda war ein sehr erfolgreicher Turner, der mit dem TVB mehrfach von der Bezirks– bis in die Regionalliga aufgestiegen ist. Auch als Einzelsportler erreichte er Podestplätze auf Gauebene oder bei Landesturnfesten. Diese Erfahrungen und sein Können wollte er im Verein einbringen, weshalb er bereits als Jugendlicher verschiedene Gruppen trainierte“, sagte Wiedemann.

Bereits mit 14 Jahren wurde er beim TV Bargau Organisator der Turnmannschaft, von 1990 bis 1998 war Svoboda Abteilungsleiter Turnen, bevor er noch 1998 zum Vorsitzenden des TVB gewählt wurde und dieses Amt bis 2013 innehatte. „Was Michael Svoboda in dieser Zeit mit und für den TV Bargau auf den Weg brachte, ist sehr bemerkenswert“, so Ralf Wiedemann. Zu den Highlights zählen die Umgestaltung der Scheuelberghalle in eine ballspielgerechte Sporthalle, der komplette Umbau und die Neuausrichtung des Vereinsheims „Hocke“ im Jahr 2010 oder der Bau der Felder für Beachvolleyball und Beachhandball (2011).

Welche Ehrenämter der Gmünder Sportpionier des Jahres 2023 inne hatte, auf welche Erfolge er zurückblicken kann oder warum ihm bei der Ehrung ganz warm geworden war, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom Samstag.

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