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Haushalt Heubach: Die Suche nach den entbehrlichen 200.000 Euro

Foto: gbr

Um künftigen Generationen keinen Schuldenberg aufzubürden, soll Heubach seine Abschreibungen in Millionenhöhe künftig komplett selbst erwirtschaften. Der Stadthaushalt unterm Rosenstein ist allerdings schon ohne diese Maßgabe auf Kante genäht. Die Pro-​Kopf-​Verschuldung steigt in diesem Jahr von 500 auf 800 Euro – und das ist wohl nur ein Vorgeschmack auf die Folgejahre.

Mittwoch, 24. Januar 2024
Benjamin Richter
1 Minute 4 Sekunden Lesedauer

Der Haushaltsplan 2024, der am Dienstagabend im Heubacher Gemeinderat vorberaten wurde, steht im Zeichen einiger in den Vorjahren begonnener Großvorhaben. Als da wären: die Sanierung des Schlosses für insgesamt rund acht Millionen Euro und jene der Realschule für 6,8 Millionen bis 2027, der Ausbau der Ganztagsbetreuung sowie des Breitbandnetzes und nicht zuletzt die Freibadsanierung, die sich die Stadtverwaltung zum Wohle ihrer Bürger auf die Fahne geschrieben hat.
Dies alles in einer Zeit, in der sich die Zeichen eintrüben und mancher Ökonom schon das gefürchtete Wörtchen „Rezession“ in den Mund nimmt. „2024 wird ein schwieriges Jahr“, kündigt denn auch Stadtkämmerin Monika Löhn an, „und 2025 und 2026 werden voraussichtlich auch nicht besser. Gesamtwirtschaftlich rauschen wir in eine nicht einfache Situation.“
Wie ein roter Faden zog sich die von der Ostalb-​Kommunalaufsicht erteilte „Strafarbeit“, noch rund 200.000 Euro an Ausgaben aus dem Ergebnishaushalt zu streichen, durch Löhns Parforceritt durch den bereits in Haushaltsstruktursitzung und Kürzungsrunden besprochenen Haushaltsentwurf. Nur unter dieser Bedingung, sagte die Kämmerin, komme ein genehmigungsfähiger Haushalt zustande.

Wo Verwaltung und Stadträte den Rotstift ansetzen wollen und inwiefern die Städte in Baden-​Württemberg zur Generationengerechtigkeit sogar gesetzlich verpflichtet sind, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung. Die vollständige Ausgabe ist auch digital im iKiosk erhältlich.

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