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Hunde: Kaum Unterschiede beim Geruchssinn?

Foto: Thomas Hein /​pix​e​lio​.de

Manche Hunderassen haben einen herausragenden Geruchssinn und eignen sich deshalb besonders gut als Fährtenhunde. Oder stimmt das etwa gar nicht? US-​Forschende stellen eine überraschende These zu den Fellnasen auf.

Dienstag, 07. Mai 2024
Benjamin Richter
43 Sekunden Lesedauer

Für besondere Riechfähigkeiten bekannte Hunderassen haben womöglich gar keinen besseren Geruchssinn als ihre Verwandten. Darauf deutet zumindest eine bislang unveröffentlichte Studie von US-​Forschenden hin. Sie konnten bei Untersuchungen des Erbguts und des Schädels keine grundsätzlichen Unterschiede beispielsweise zwischen Spürhunden und anderen Hunden feststellen.
Die Gruppe um William Murphy von der Texas A&M University geht davon aus, dass die bekannten Unterschiede zwischen den Rassen bei Geruchserkennungsaufgaben vielmehr von angezüchteten Verhaltensunterschieden wie Motivation und Trainierbarkeit kommen.
Die Studie ist bislang nicht in einem begutachteten Fachjournal erschienen. Die deutsche Hundeforscherin Juliane Bräuer vom Max-​Planck-​Institut (MPI) für Geoanthropologie in Jena hält die Ergebnisse aber durchaus für einleuchtend.

Wie die Forscher vorgehen um herauszufinden, wie und was Hunde riechen, und welche weiteren Meinungen aus der Fachwelt geäußert werden, lesen Sie auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung vom 7. Mai. Die gesamte Ausgabe ist auch im iKiosk erhältlich.

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